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Eine kleine Weinkunde |
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Weinkenner-Vokabular: |
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Wein-Begriff |
Beschreibung |
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| alt |
Alt ist ein wein, der schon auf dem absteigenden Ast ist. Weil er zu
lange gelagert wurde, |
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hat er keine Kohlensäure mehr und schmeckt schnapsig. |
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| blumig |
Blumig ist ein Wein, der reich an
Duftstoffen ist, die an florale Noten erinnern. |
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| edel |
Edel ist ein Wein von grosser, feiner Art. Spät- und Auslesen edler
Weine haben eine |
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hervorstechende Natursüsse,
die man auch Edelsüsse nennt. |
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| feurig |
Feurig ist ein Rotwein, der viel Alkohol
enthält und doch zugleich fein schmeckt. |
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| frisch |
Frisch ist ein Wein mit reichlich Säure und Kohlensäure. Oft
bezeichnet man damit einen |
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erfrischenden Weisswein, den
man im Sommer auch gegen den Durst trinken kann. |
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| glatt |
Glatt ist ein süffiger Wein, der glatt
durch die Kehle geht. |
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| hart |
Hart schmeckt ein Wein, der zuviel Säure
aufweist. |
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| herb |
Herb schmeckt ein Wein, der eher zuviel
Gerbstoffe besitzt. |
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| jung |
Jung ist ein unfertiger Wein, der noch nicht klar ist und viel
Kohlensäure enthält. Er sollte |
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noch im Keller bleiben. |
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| kernig |
Kernig ist ein Wein, der eine herzhafte Säure besitzt und dabei doch
körperreich ist. |
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Der Wein wirkt sehr kräftig. |
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| kräftig |
Kräftig sind gut ausgebaute Weine mit starken Geschmacksstoffen aus
gut ausgereiften |
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Trauben. |
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| lahm |
Als lahm bezeichnet man einen müden Wein,
an dem nicht viel dran ist. |
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| mager |
Mager ist ein Wein, der wenig Extraktstoffe hat. Oft kommt er aus
Weinbergen, die |
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zuwenig gedüngt wurden oder die einen schlechten Boden
aufweisen. |
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| matt |
Matt ist ein Wein, dem es an Frische fehlt. Oft erholen sich matte
Weine in der Flasche. |
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Geschüttelte, verschlagene Weine, die lange transportiert wurden
schmecken oft matt, |
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erholen sich aber nach zwei oder drei Wochen im Keller wieder. |
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| mild |
Mild bedeutet in diesem Umfeld säurearm, aber doch reif. Eine alte
Weisheit sagt: Milde |
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Weine werden von Damen bevorzugt, die keine Zigarren rauchen. |
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| mollig |
Mollig schmeckt ein Wein mit hohem Extraktgehalt (Glyzerin) |
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(z.B.: Pfälzer- und Hessenweine). |
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| rassig |
Rassig ist ein Wein mit ausgebildeter, aber nicht unangenehmer Säure.
So leichte Weine |
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sind besonders für den
Mittagstisch geeignet und gefallen mit ausgeprägten Duftstoffen. |
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| reif |
Reif ist ein vollendeter Wein mit gut
ausgebildeten edlen Bestandteilen. |
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| rund |
Rund ist ein Wein, wenn er harmonisch und
voll im Geschmack ist. |
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| schwer |
Schwer ist ein Wein, der stark auf Gaumen
und Zunge liegt. |
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| spritzig |
Spritzig ist ein Wein mit viel Kohlensäure. |
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| süffig |
Süffig bedeutet soviel wie leicht, sauber
und erfrischend. |
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| tot |
Tot schmeckt ein Wein, in dem alle
wertvollen Geschmacks- und Bukettestoffe |
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abgestorben sind. Er ist stark
überlagert. |
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| unreif |
Unreif ist ein Wein, der viel Säure und zu wenig Körper aufweist. Man
spricht |
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manchenorts auch von einem "grünen Jungen". |
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versotten |
Als versotten bezeichnet man einen in der Gärung stecken gebliebenen
Wein. Er enthält |
| |
zuviel unvergorenen Zucker und schmeckt nach Most. |
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| voll / vollmundig |
Voll ist ein Wein, der im ganzen Mund empfunden wird. Er füllt den
Mund vollständig mit |
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Reizen und wird deshalb auch als "vollmundig" bezeichnet. |
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| weich |
Weich sind Weine ohne Ausdruck, Art und
Rasse. |
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| würzig |
Als würzig bezeichnet man Weine aus Traubensorten mit starkem
Eigengeschmack |
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(Riesling, Gewürztraminer,
Muskateller). |
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| zäh |
Als zäh gilt ein Wein, der ohne Glucksen, fast wie Öl aus der Flasche
fliesst. |
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▲NACH
OBEN |
|
Bezeichnungen für den Weinadel: |
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In der Regel gilt: Je besser ein Rotwein, desto länger reift er im
Holzfass. Jedes Land hat aber seine |
|
eigenen Bezeichnungssysteme um die Lagerdauer zu bezeichnen:
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Spanien
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Italien
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| Spanien
stellt folgende Anforderungen an: |
Derzeit sind weit über 300 DOC und
DOCG-Zonen |
| Gran Reserva |
Spitzenrotweine, min. 5 Jahre gereift, |
mit
knapp 1.000 Weintypen anerkannt. Die
Zusatzbe- |
|
|
davon 24
Monate in Eichenfässern. |
zeichnung Riserva
z.B. ist eine höhere Qualitätsstufe |
|
|
Rosé- und
Weissweine min. 4 Jahre |
und
steht für 2-4 Jahre Kellerreifung je nach Gebiet. |
|
|
davon min.
6 Monate im Eichenholz. |
Die
Qualitätsstufen sind wie folgend eingeteilt: |
| Reserva |
min. 3
Jahre Reife bei Rotwein, davon |
| |
1 Jahr
in Eichenfässern. Für Rosé- und |
| |
Weissweine gelten min. 24 Monate, |
| |
davon
sechs Monate in Eichenfässern. |
| Crianza |
min. 2
Jahre gereift, davon min. sechs |
|
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DOCG |
Denominazione di Origine Controllata
e |
| |
Garantita = Höchste Qualitätsstufe |
|
DOC |
Denominazione di Origine Controllata |
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IGT |
Indicazione Geografica Tipica |
| VdT
|
Vino da tavola |
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|
Monate in
Eichefässern |
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Frankreich |
|
Deutschland |
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| Frankreich kennt keine Reserve-Weine. |
Es
gibt keine offizielle Klassifikation. Das deutsche |
|
Bordeaux |
Beste Châteaux werden als Grand
|
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Cru Classé
eingestuft, die sind nochmal |
| |
in die Stufen 1er - 5eme unterteilt, |
| |
daneben gibt es Cru Bourgeois |
|
Burgund |
Die einzelnen Lagen werden klassiert.
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| |
Man unterscheidet Grand Cru, Premier |
| |
Cru und Gemeindelagen. |
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| Weingesetz
hat dafür sog. Prädikatsweine geschaffen, |
| die
je nach dem aufsteigendem Zuckergehalt des |
| Mosts
in folgende Kategorien unterteilt werden: |
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- Kabinet |
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- Auslese |
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- Spätlese |
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|
- Beeren-/Trockenbeerenauslese |
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Welcher Wein zu welchem Gericht? |
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Grundsätzlich gilt: trinken Sie, was Ihnen schmeckt. Vergessen
Sie starre Regeln wie "Zu Fisch trinkt man |
|
Weisswein". Es ist immer wieder eine spannende Herausforderung und ein
schönes Spiel, den Wein auf das |
|
Essen abzustimmen. Dazu möchten wir Ihnen hier einige Anregungen
geben. Orientieren Sie sich bei der |
|
Auswahl des Weines auf die Herkunft des Gerichts, das Sie
kochen oder essen. Nehmen Sie andererseits |
|
diese Regel nicht als Dogma. Seien Sie ruhig experimentierfreudig.
|
| Beim
Essen sollte der Wein lediglich die zweite Geige spielen. Er soll die
Aromen des Essens zur Geltung |
|
bringen und unterstützen. Wichtig ist, dass sich Wein und Essen
ergänzen und nicht gegenseitig Konkurrenz |
|
machen. Schwierig wird die Wahl des Weines bei Salaten, die mit
Essig angemacht sind, bei Gerichten, die |
|
Zitronensäure enthalten und bei stark öligen Speisen. Wenn
Sie mehrere Weine servieren, achten Sie auf die |
|
Reihenfolge. Es ist sinnvoll, die leichten Weine am Anfang und die
schweren bzw. süssen Weine am Schluss zu |
|
präsentieren. So gehen Sie vor: |
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| ►
von leicht zu schwer |
►
von trocken zu halbtrocken und süß |
| ►
von jung zu alt |
►
von weiß zu rot (Ausnahme: Dessertweine) |
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Diese Übersicht bietet Ihnen lediglich ein paar Anregungen. Nutzen Sie sie
dazu, selbst zu experimentieren! |
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|
▲NACH
OBEN |
|
Trinktemperaturen |
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| Wenn
man einen Wein richtig geniessen will, dann muss man unbedingt die
passende Trinktemperatur beachten. |
| Als
Grundregel gilt, den Wein lieber zu kalt als zu warm servieren. Diese
Regel aber bitte nicht übertrieben. |
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Rotweine sollte man immer etwas wärmer servieren als Weissweine und
einfache Tischweine immer kühler als |
|
gehaltvolle, grosse und alte Weine. Eine zu hohe Temperatur nimmt
dem Wein seine Feinheiten und lässt |
|
allfällige vorhandene Grundfehler noch deutlicher in Erscheinung
treten. Der Wein wirkt bald langweilig. Eine zu |
| tiefe Temperatur schwächt andererseits die Geruchs-
und Geschmacksentwicklung ab. |
| Auch das vielzitierte "Chambrieren"
des Rotweines sollte mit bedacht in die Tat umgesetzt werden. Diese
Regel |
|
kommt nämlich aus alten Zeiten und basiert auf einer Klosterregel,
wonach der Rotwein vor dem Genuss immer |
| die
Zimmertemperatur haben sollte (franz.: chambre). Das hat heute leider dazu
geführt, dass manche Wein- |
|
trinker den Wein auf eine Temperatur von 22 oder gar 24 °C bringen.
Damit wurde die Regel aber völlig falsch |
|
interpretiert, zumal man in früheren Zeiten ja noch keine
Zentralheizungen hatte. Der Begriff "Chambrieren" |
|
stammt aus einer Zeit, als mit Zimmertemperatur
bestenfalls 18 °C gemeint waren. |
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| Sie finden nachfolgend eine Liste der Trinktemperaturen, wie sie von der
italienischen Somelier-Vereinigung für |
| italienische Weine empfohlen werden. |
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Temperatur |
Weine |
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5-7 °C |
Schaumweine (alle Spumanti) |
|
5-11 °C |
Desserweine, Likörweine, und süsse
aromatische Weissweine
(z.B. Malvasia, Picolit, Recioto di Soave, diverse Passitos, sowie z.B.
Moscato Naturale-Weine, Traminer, Aromatico, Vernaccia, Vino Santo) |
|
7-11 °C |
Trockene Weissweine
(z.B. Orvieto, Soave, Frascati, Tocai, Verdicchio, Cirò Bianco, Cortese) |
|
11-13 °C |
Leichte Rotweine und Rosé-Weine
(z.B. Lambrusco, Lagrein-Kretzer, Kalterersee sowie verschiedene Rosato-
und Chiaretto-Weine) |
|
13-16 °C |
Kräftige, halbschwere Rotweine
(z.B. Chianti, Bardolino, Barbera, Grignolino, Dolcetto, Valpolicella,
Merlot, Sangiovese, Pinot Nero) |
|
15-18 °C |
Elegante, gehaltvolle Rotweine
(z.B. Brunello di Montalcino, Barolo, Barbaresco, Gattinara, Chianti
Classico) |
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|
|
|
|
|
|
▲NACH
OBEN |
|
Tipps zum Temperieren der Weine... |
|
|
|
► |
Ein aus dem Keller geholter Wein nimmt die Wärme schnell an. Man
rechnet mit etwa einem |
| |
Grad pro Stunde. Man beachte diese Regel beim Chambrieren des
Rotweines und |
| |
insbesondere beim Servieren von Weisswein |
|
► |
Einen zu warmen Weisswein sollte man 1-2 Stunden vor dem Servieren im
den Kühlschrank |
| |
oder in einem Kübel mit Eiswasser stellen. Idealerweise wird der Wein
übrigens unter |
| |
fliessendem Leitungswasser gekühlt, weil die
Temperatur praktisch stimmt. Eiswürfel haben |
| |
im Wein nichts verloren! |
|
► |
Der Wein sollte keinesfalls Tage oder Wochenlang im Kühlschrank
bleiben, da sonst alle |
| |
Duft- und Aromastoffe sowie der Geschmack des Weines überhaupt
leiden. |
|
► |
Konnte ein gehaltvoller Rotwein nicht rechtzeitig aus dem Keller
geholt werden, um ihn |
| |
langsam zu chambrieren, so gibt es einige Tricks. Niemals sollte
der Wein zum Aufwärmen auf |
| |
die Heizung gelegt werden. |
|
► |
Man wärmt eine Karaffe leicht an und giesst den zu kühlen Wein aus
der Flasche um. |
|
► |
Man wärmt die Flasche mit einem Föhn leicht auf.
|
|
► |
Man wärmt den Wein im Weinglas indem man dieses für 2-3 Minuten
in beide Hände nimmt. |
|
► |
Wer bei der Trinktemperatur des Weines sicher sein will, besorgt sich
ein
Weinthermometer. |
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|
|
|
|
|
▲NACH
OBEN |
|
Tipps zur Lagerung der Weine... |
|
|
|
Wein entfaltet sich am besten, wenn Sie ihm nicht nur beim
Ausschenken, sondern auch während der |
|
Reifezeit und der Lagerung optimalen Bedingungen bieten. Für
Spitzenweine und Liebhaber drängt |
|
sich in Ermangelung eines guten Lagerkellers allenfalls sogar ein
Weinklimaschrank auf in dem der |
| Lieblingstropfen bei
gleich bleibender Temperatur und Feuchtigkeit reifen
können. |
|
Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 50-80 % damit der Korken
stets geschmeidig bleibt und der |
|
Wein während der Reife auch atmen kann. Wichtig sind aber vor allem
konstante Temperaturen. |
| Der Reifeprozess der Weine ist unter
anderem abhängig von der Weinsorte und insbesondere deren |
|
Tanningehalt. Als Richtwerte für einen optimalen Trinkgenuss können
etwa die folgenden |
|
Lagerzeiten angegeben werden: |
|
|
| Weissweine |
Lagerdauer (Jahre) |
| Aigle, Epesses, Dézaley (Schweiz) |
1-2 |
| Gavi, Pinot Grigio, Soave (Italien) |
1-2 |
| Grüner Veltliner, Welschriesling
(Österreich) |
1-3 |
| Sauvignon Blanc (Südafrika, Neuseeland) |
1-3 |
| Chardonnay, Sauvignon (Italien) |
1-5 |
| Bourgogne Blanc, Macon (Frankreich) |
1-5 |
| Riesling trocken (Deutschland) |
1-8 |
| Meursault, Puligny-Montrachet (Frankreich) |
3-15 |
| Sauternes edelsüss (Frankreich) |
5-50 |
| |
| Rotweine |
Lagerdauer (Jahre) |
| Beaujolais, Côtes-du-Rhone (Frankreich) |
1-3 |
| Bourgogne Rouge, Mercurey (Frankreich) |
1-3 |
| Dôle, Blauburgunder (Schweiz) |
1-3 |
| Blauer Zweigelt, St. Laurent (Österreich) |
1-4 |
| Cabernet Sauvignon, Merlot (Chile) |
1-4 |
| Bordeaux Supérieur (Frankreich) |
1-5 |
| Merlot, Zinfandel (Amerika) |
2-6 |
| Vino Nobili di Montepulciano (Italien) |
2-8 |
| Chianti (Italien) |
2-8 |
| Shiraz (Australien) |
2-15 |
| Chateauneuf-du-Pape (Frankreich) |
3-15 |
| Cabernet Sauvignon (Kalifornien) |
3-15 |
| Brunello di Montalcino, Barolo (Italien) |
3-20 |
| Ribeira del Duero, Rioja Reserva (Spanien) |
5-30 |
|
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|
|
|
|
▲NACH
OBEN |
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Die Flaschengrössen: |
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Vielleicht ist uns der Name "Magnum" geläufig - nein..., nicht wegen
dem Eis am Stiel. So sagt man |
|
doch einer doppelten Flaschengrösse oder? Wie heissen die anderen und
wie gross sind diese? |
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|
Grossflaschen Burgund und Champagne: |
Grossflaschen Bordeaux:
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Magnum |
1.5 l =
2 Fl. à 75cl
|
Magnum |
1.5
l = 2 Fl. à 75cl |
|
Jéroboam |
3.0
l =
4 Fl. à 75cl
|
Marie-Jeanne |
2.25
l = 3 Fl.
à 75cl
|
|
Rhéoboam |
4.5 l =
6 Fl. à 75cl
|
Doppelmagnum |
3.0
l = 4 Fl.
à 75cl |
|
Méthusalem |
6.0
l =
8 Fl. à 75cl
|
Jéroboam |
4.5
l = 6 Fl.
à 75cl |
|
Salmanazar |
9.0
l = 12 Fl. à 75cl
|
Impériale |
6.0
l
= 8 Fl.
à 75cl |
|
Balthazar |
12 l = 16
Fl. à 75cl
|
|
|
|
Nebuchadnezar |
15 l = 20 Fl. à
75cl |
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Die Jahrgangsbewertung |
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Welcher Jahrgang war bei welchem Wein besonders gut? Da sitzen wir nun
in einem Lokal vor der |
|
Weinkarte oder stehen vor einem Regal... was nun? Hier ist unsere
Tabelle eine kleine Hilfe für Sie. |
|
Wichtig: Das ist ein generelles Hilfsmittel! Sie können trotz einer
"schlechten" Bewertung trotzdem |
|
einen guten Wein finden, denn hier sind die Qualitäten (oder das Glück)
eines Winzers nicht einzeln |
|
erfasst - ebenso wie zum Beispiel Mikroklimatische Bedingungen
innerhalb einer Region. Trotz allem |
|
ist das Thema Wein etwas sehr faszinierendes und - "Probieren geht über
Studieren...!" |
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▼Gebiet / Jahr ► |
02 |
01 |
00 |
99 |
98 |
97 |
96 |
95 |
94 |
93 |
92 |
91 |
90 |
|
|
|
Schweiz |
3 |
4 |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
5 |
4 |
3 |
4 |
3 |
5 |
|
|
|
St. Emilion und Pomerol |
3 |
4 |
5 |
4 |
5 |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
2 |
5 |
|
|
|
Médoc/Graves |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
4 |
5 |
5 |
4 |
4 |
3 |
3 |
5 |
|
|
|
Sauternes |
4 |
5 |
2 |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
2 |
2 |
2 |
5 |
|
|
|
Graves weiss |
4 |
4 |
3 |
4 |
5 |
4 |
5 |
4 |
5 |
4 |
4 |
2 |
4 |
|
|
|
Burgunder rot |
5 |
4 |
4 |
5 |
4 |
2 |
5 |
5 |
4 |
4 |
3 |
4 |
5 |
|
|
|
Côtes-du-Rhône |
3 |
5 |
5 |
5 |
4 |
4 |
4 |
5 |
4 |
2 |
3 |
5 |
5 |
|
|
|
Toscana |
4 |
4 |
5 |
5 |
4 |
5 |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
4 |
4 |
|
|
|
Piemont |
3 |
4 |
5 |
5 |
5 |
5 |
5 |
4 |
3 |
4 |
3 |
3 |
5 |
|
|
|
Spanien |
4 |
5 |
4 |
4 |
4 |
3 |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
4 |
|
|
|
Kalifornien |
4 |
5 |
3 |
4 |
3 |
5 |
4 |
4 |
5 |
4 |
4 |
5 |
4 |
|
|
|
Chile/Argentinien |
4 |
3 |
4 |
5 |
3 |
5 |
3 |
5 |
5 |
4 |
3 |
2 |
5 |
|
|
|
Australien |
4 |
5 |
5 |
4 |
5 |
3 |
4 |
3 |
4 |
3 |
4 |
4
|
4 |
|
|
Bewertung: 5 =
herausragend / 4 = sehr gut / 3 = gut / 2 = mittelmässig / 1 = schwach
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