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Keramische Platte(n) ersetzen |
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In einfachen Schritten sehen Sie hier wie man es
selber macht und so Geld sparen kann: |
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Die Schadensursache war
glasklar: Sie lag überall verstreut in Scherbenform |
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auf dem Küchenboden herum - die
heruntergefallene Flasche hatte einen |
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bleibenden Eindruck im
keramischen Belag hinterlassen. Nicht sehr gross,
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aber auffällig genug,
um einen Austausch der beschädigten
Platte in Angriff |
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zu nehmen. |
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Das Freilegen und Säubern der
Schadensstelle erfordert ein sorgfältiges
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Arbeiten, denn benachbarte
Platten sollen ja nicht in Mitleidenschaft
gezogen |
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werden. Zunächst trennt man die
Mörtelfuge rundum vorsichtig auf. Um die |
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Platte
herausnehmen zu können, mussten wir sie erst
komplett zertrümmern, |
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da die Verklebung mit dem
Untergrund noch völlig intakt war. Eigentlich ein |
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gutes Zeichen. Denn oftmals
liegt die Ursache für einen Plattenschaden
in einem nicht ausreichend festen |
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Untergrund (z. B. Spanplatte)
und/oder der Verwendung eines falschen Plattenklebers.
Auch bei nicht |
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vollflächigem Kleberauftrag
können Risse entstehen, weil die daraus resultieren kleinen Hohlräume
den |
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Beanspruchungen von oben nicht
viel entgegensetzen können. |
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Deshalb muss
man auch bei einem Austausch darauf achten,
dass die neue Platte
planeben auf dem Untergrund |
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liegt. Das bedeutet: Alte
Kleber- und Fugenmasse gut entfernen, bevor man den neuen Kleber
aufzahnt (bei |
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Spanplatte und
Bodenheizung Elastikkleber verwenden!).
Kleber, der beim Eindrücken der neuen Platte
in die |
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Fugen quillt, muss
entfernt werden, bevor Sie den farblich passenden Fugenmörtel
einschlämmen. |
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Schritt für Schritt: |
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1 |
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Da kann
man rohe Kräfte sinnvoll walten
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Nur so
lässt sich die kaputte Platte herausholen. |
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Alle Mörtel-
und Kleberreste mit Spachtel sauber entfernen... |
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2 |
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...bevor Sie den neuen
Kleber aufzahnen. Bei kleineren Platten
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können
Sie ihn auch auf deren Rückseite auftragen.
Platte |
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sauber und eben ausrichten. Überschüssiger
Mörtel der aus |
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der Fuge quillt entfernen. |
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3 |
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Nach der Ruhezeit gemäss Hersteller des Klebers |
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einen
farblich angepassten Fugenmörtel
einschlämmen. |
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Achten Sie auf saubere
Übergänge zu
Nachbarfugen |
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4 |
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Der Mörtel lässt
sich meist mit einem feuchten Schwamm |
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entfernen. Bei hartnäckigen
Resten Zementschleierentferner |
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verwenden (Baumarkt) |
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