Küchenplanung leicht gemacht!
 
 
 
Hier finden Sie kostenlos viele Tipps, die hilfreich und wichtig für die Planung Ihrer Küche sind.
Wenn Sie diese Seite durchgearbeitet haben können Sie sicher sein, an alles gedacht zu haben und
viele Informationen gesammelt zu haben, die Sie bei Ihren Entscheidungen unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer umfangreichen Seite Pflegetipps.
 
 
 
Küchengrundriss
Die Grösse von Küchen spielt keine primäre Rolle und auch der Grundriss kann noch so ausgefallen sein,
erlaubt ist, was gefällt, und möglich ist nahezu alles. Natürlich ist es schön eine grosszügige Küche zu haben
aber meist ist man an feste Mauern gebunden.
Grundsätzlich werden folgende fünf Küchenformen unterschieden: einzeilige, zweizeilige, L-förmige, U-förmige
und Halbinsel- oder Inselküchen. Der neuste Trend geht - wie bei den Badezimmern auch - in die Wohnküche.
 
Einzeilige Küche
  Ist nur eine Stellwand vorhanden ist, wie beispielsweise in Einzimmerappartements oder kleine
  Wohnungen, sind einzeilige Küchen die passende Variante. Mindestens drei laufende Meter
  sollten es aber schon sein, um alle wesentlichen Geräte unterbringen zu können und ausreichend
  Arbeitsfläche zur Verfügung zu haben.
Tipp: Wenig Platz ist nicht zwingend ein Grund, auf einen Geschirrspüler zu verzichten.
  Es gibt Geräte, die nur 45 cm breit sind.
Tipp: Dunstabzug und Mikrowelle mit Grill in einem Gerät ist eine weitere Lösung bei wenig Platz.
 
Zweizeilige Küche
  Befinden sich an den Schmalseiten des Raumes Türen oder Fenster, bieten sich zweizeilige
  Küchen an. Viel Stauraum, ausreichend Arbeitsfläche und optimale Raumnutzung sind die
  Vorteile. Zweizeilige Küchen eignen sich auch gut als offene Variante für grosse Räume, eine
  Parallele fungiert dann als Arbeitsbereich, Theke und Raumteiler.
Tipp: Der Abstand zwischen den Zeilen sollte etwa 1,20 m betragen, damit gegenüberliegende,
  60 cm breite Türen gleichzeitig geöffnet werden können.
 
L- förmige Küche
  Eine häufig und gern gewählte Lösung sind L-förmige Küchen. Sie passen zu vielen Grundriss-
  Varianten, so auch bei Räumen, die mehrere Türen haben. Ob mit oder ohne Essplatz,
  ob grosser oder kleiner Raum – Sie werden staunen, was alles möglich ist.
Tipp: Ecken bedeuten keinen toten Raum, sondern können durchaus sinnvoll genutzt werden, nicht nur
  durch entsprechende Schrankinneneinrichtungen. Es gibt sogar spezielle Ecklösungen für 
  Spül- und Kochzentren.
Tipp: Kombinationen aus offenen und geschlossenen Elementen, Oberschränke in verschiedenen
  Höhen, Materialmix bei Fronten und Arbeitsplatten sowie Farbspiele lassen keine Langeweile
  aufkommen.
 
U-förmige Küche
  Für grosse Räume sind U-förmige Küchen eine repräsentative Küchenform und optimal für
  grosszügige Wohnküchen. Ebenso ideal als reine Kochküchen, weil sie exakt auf die
  Arbeitsabläufe zugeschnitten werden können. Hauptmerkmale sind viele Schrankelemente
  und damit viel Stauraum sowie viel Arbeitsfläche.
Tipp: Planen Sie die Hauptarbeitsplätze so, dass der Tisch nicht in die Laufwege ragt.
 
Halbinsel- oder Inselküche
  Trendige, aus Profiküchen übernommene Varianten sind Halbinsel- oder Inselküchen, bei denen
  Küche, Ess- und Wohnbereich ineinander übergehen. Kommunikation lautet hier das
  Schlüsselwort. Die Position der an der (Halb-) Insel arbeitenden Person ist nicht zur Wand,
  sondern zum Raum ausgerichtet. Dass viele Köche den Brei verderben, ist nicht erwiesen.
  Gemeinsam Kochen macht richtig Spass und ist in diesen grossen Küchen gut möglich.
Tipp: Die Kücheninsel kann mit sämtlichen Installationen für Herd und Spüle ausgestattet werden.
  Weniger aufwendig und vor allem preiswerter ist die Gestaltung als reine Vorbereitungsinsel.
 
 
 
Küchenstil
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Erlaubt ist, was gefällt. Und so machen modische Trends
auch vor Küchen nicht halt. Bei der Gestaltung neuer Küchen oder Neugestaltungen bestehender Küchen
bringt der Zeitgeist frische Ideen auf den Tisch.
 
Landhausküche
  Küchen im Landhausstil haben eine lange Tradition. Verkörpern Sie doch die Verbundenheit
  der Menschen mit ihrer Region und deren Besonderheiten, Geschichte und Charme.
  Funktionalität und Gemütlichkeit finden sich in perfektem Einklang. Den gestalterischen
  Möglichkeiten sind keinerlei Grenzen gesetzt. So können problemlos vorhandene Stücke wie
  alte Kachelöfen oder antike Vitrinen in Planungen miteinbezogen werden, ohne einen Stilbruch
  zu riskieren. Die Fronten der Küchenmöbel sind entweder aus Massivholz oder Furniert.
Tipp: Kunsthandwerkliche Erzeugnisse aus der Region, ob getöpfert, geschmiedet oder gewebt,
  passen gut als Kücheneinrichtung. Auch alte Küchengeräte sind sehr dekorativ.
Tipp: Alle Naturtöne passen gut zum rustikalen Stil der Landhausküchen.
 
Mediterrane Küche
  Holen Sie sich ein wenig vom letzten Urlaubsfeeling in Ihre Wohnung! Mediterrane Küchen
  wie in Spanien oder Griechenland werden immer beliebter. Hier trifft man sich gerne mit Familie,
  Freunden und Nachbarn, denn sonnige Farben und gemütliche Möbel machen auch bei
  schlechtem Wetter gute Laune.
Tipp: Es werden vorwiegend natürliche und naturbelassene Materialien verwandt. Terracottaböden,
  Wände in Rauhputzoptik und viel Holz sind die gängigen Zutaten.
Tipp: Leinenvorhänge, grobe Tischtücher und rustikales Geschirr runden die Gesamtwirkung ab.
Tipp: Warme Farben wie Gelb, Orange, Rot, Ocker, Siena oder Umbra sind ideal für mediterranes
  Ambiente.
 
Moderne Designküche
  Geradlinig und schlicht, Ordnung und Übersichtlichkeit charakterisieren diese Küchen im
  asiatischen Stil. Die nahezu spartanisch wirkende Einrichtung lässt insbesondere kleine Küchen
  grosszügig und luftig erscheinen. Möglichst alle Gebrauchsgegenstände werden in Schränken
  untergebracht. Wird gerne asiatisch gekocht, sollte ein Wok nicht fehlen. Schön, praktisch und
  kommunikativ, wenn die Kochstelle mit der Essbar oder dem Esstisch verbunden ist
  (Insellösung). Je nach Farbe, Struktur und Korpushöhen bekommen diese Küchen ein völlig
  anderes Erscheinungsbild und befriedigen sogar höchste Ansprüche von Design- Freaks.
Tipp: Bonsais, Blumengestecke im Ikebana-Stil oder Figuren, wie beispielsweise ein kleiner Buddha,
  unterstreichen das asiatische Ambiente.
 
Professionelle Designküche
  Hier finden sich viele Elemente, die aus Profiküchen übernommen werden, wie zum Beispiel
  Geräte und Fronten aus Edelstahl, Aluminium oder Chrom. Das Design besticht durch klare
  grosszügige Formen und kühle Optik. Breite und voluminöse Schränke und Schubläden sind
  entsprechende Highlights. Akzente können mit futuristischen Beleuchtungssystemen gesetzt
  werden, aber auch hier gilt: weniger ist mehr. Unsere italienischen Designküchen befriedigen
  hier höchste Ansprüche. Je nach Farbe, Struktur und Korpushöhen bekommen diese Küchen
  ein völlig anderes Erscheinungsbild das jeden individuellen Geschmack befriedigt.
Tipp: Die Ausstattung mit professionellen Küchenwerkzeugen, zum Beispiel Profi-Messerblöcke oder
  Kochbestecke, ist ein Muss.
Tipp: Chromstahltische mit Steinabdeckungen, darunter fahrbare Rollkorpusse lassen Ihre Küche
  nicht nur professionell aussehen sondern machen diese sehr flexibel.
Tipp: Passend sind kühle Farben wie Weiß, Schwarz, Helles Grau, Blau, Blaugrün und Türkis.
  Übrigens: Blau lässt kleine Räume optisch größer erscheinen.
 
 
 
Kücheneinteilung

 

 
Die Programme der Küchenhersteller lassen heutzutage keinerlei Wünsche mehr offen. War früher Omas
Küchenbuffet das Mass aller Dinge, so sind inzwischen sowohl hinsichtlich Funktionalität als auch Innenaus-
stattung der wählbaren Elemente kaum Grenzen gesetzt. Zum Beispiel erlauben vollausziehbare Schubelemente
uneingeschränkte Einblicke bis hin zu den hintersten Winkeln. Apothekerschränke, die von beiden Seiten zu
erreichen sind, haben sich längst in modernen Küchen etabliert. Spezialauszüge gibt es für Küchenmaschinen und
Allesschneider, für Brot und Flaschen, als Tischplatten, als Handtuchhalter oder Bügelbrett. Schubladen bieten
sich als Stauraum für Kleinigkeiten an. Mit Schubladeneinsätzen sind die Inhalte übersichtlich aufgeräumt.
Für Ecklösungen sind sogar Schränke mit Schiebetüren erhältlich und verblüffen mit dem Stauraumvolumen.
 
Tipps, Tipps und noch mal Tipps
 
Zu bedenken: Ist die Person, die am häufigsten in der Küche hantiert, Rechts- oder Linkshänder?
   
Passleisten: Schranktüren und Schubladen neben einer Wand sowie die Elemente in den Ecken
  brauchen eine Passleiste, damit die Tür vollständig geöffnet werden kann.
  Planen Sie hierfür je 5 cm Platzbedarf ein.
   
Planungsraster: Planen Sie Ihre Küche in der Euronorm und nicht in der Schweizernorm. Die
  CH- Norm basiert auf einem Raster (Breite eines Normelementes) von 55 cm.
  Nachteil: Alle Geräte, die Sie einkaufen sind wesentlich teurer. Planen Sie also in
  der Euronorm. Sie hat einen Raster von 60 cm. Passleisten nicht vergessen!
   
Planungstipp: Damit eine Küche ein schönes Gesamtbild ergibt ist es wichtig, dass möglichst
  viele Elemente den gleichen "Takt" haben. Die fertige Küche besteht nicht aus dem
  Innenleben. Sie sehen nur die Fronten und hier ist es schön, ein möglichst
  harmonisches Bild zu haben. Das zeichnet einen guten Küchenplaner aus. Aber
  keine Angst! Wir sind dafür da, Ihnen hierbei - natürlich kostenlos - mit Rat und
  Tat zu helfen, wenn Sie mit Ihrem Entwurf zu uns kommen.
   
Elementbreiten: Aus Erfahrung haben sich folgende Elementbreiten bewährt:
 
 
Geräte: Alle gängigen Geräte brauchen 60 cm
Kochfelder: Normal 60 cm, komfortabel 90 cm
Abzugshauben: Normal 60 cm, komfortabel 90 bis 120 cm
  Bei offenen Küchen 90 cm. Gute Luftleistung ist wichtig!
Schubladen: 60, 90, 120 cm. 45 cm sind die unterste Grenze
Auszüge: 60, 90, 120 cm. 45 cm sind die unterste Grenze
Flaschen: Flaschenauszüge 30 cm - 15 cm als Kompromiss.
Vorratsauszug: 30, 45 cm - 60 cm sind Luxus
Tablarschränke: 30, 45, 60, 90 cm
Eckkarussell: 90 x 90 cm (an der Wand gemessen)
Eckschränke: mit Rondelle 100, 120 x 60 cm (an der Wand gemessen)
Eckschränke: mit Tablar 90, 100, 120 x 60 cm (an der Wand gemessen)
Magic Corner 105, 120 x 60 cm (an der Wand gemessen)
Oberschränke: 45, 60, 90 cm - 30 cm als Kompromiss
Eckoberschränke: 60 x 60 cm (an der Wand gemessen)
Hochschränke: 45, 60, 90 cm
Tipp: Innenauszüge ergeben einen sehr komfortablen Hochschrank
Reduit- Schrank: 120 x 60 cm (an der Wand gemessen)
Diagonales: Kochfelder und auch Unterschränke. Kalkulieren Sie
  105 x 105 cm (an der Wand gemessen) für ein Kochfeld
  von 60 cm Breite oder eine Karussell- Eckunterschrank.
  Für spezielle Ecklösungen fragen Sie uns kostenlos an.
 
Elementhöhen: Tipps zur Ergonomie finden Sie separat. Hier also Tipps zur Elementhöhe:
 
 
Schubladen: Höhe 12, 18, 24, 36 cm - Höhe 12 ist Kompromiss
  Elemente müssen immer auf 72 cm Gesamthöhe passen
Unterbauten: Standard ohne Sockel ist 72 cm
  Variable Höhen sind 24, 36, 48, 72, 96 cm
Hochschränke: Standard ohne Sockel ist 204 cm
  Variable Höhen sind 132, 204, 228 cm
Tipp: Lassen sie Ihrer Fantasie freien Lauf und spielen Sie mit
  der Einrichtung und den Höhen.
Sockel: Variable Höhen sind 12, 15 (Standard), 18, 27 cm
Oberschränke Standard ist 72 cm
  Variable Höhen sind 24, 36, 48, 60, 72, 96, 128/132 cm
Arbeitsplatte: Granit 3 cm, Kunstharz 4 cm
   
Spezialmasse: Natürlich ist es möglich wie in einer Schreinerei etwas nach Mass anfertigen zu
  lassen und selten kommt eine Küche ohne eine Anpassung nach Mass aus.
  Reduzieren Sie jedoch aus Kostengründen Möbel nach Mass auf ein Minimum.
  Gerne unterstützen wir Sie hierbei schon in der Planung - natürlich kostenlos.
   
Anordnung: Professionelle Küchenarbeit läuft nach folgendem Schema ab: Zutaten und Geräte
  herrichten (Vorräte, Gewürze, Töpfe, Schüsseln, Werkzeuge), Zutaten vorbereiten
  (Waschen, Putzen, Schneiden), Kochen und/oder Backen. Nach den Mahlzeiten
  werden die Stationen in umgekehrter Reihenfolge genutzt. So ergibt sich ganz
  logisch die Anordnung der Arbeitsflächen und Geräte.
   
Schranktüren: Schranktüren mit vergrößerten Öffnungswinkeln können besonders weit geöffnet
  werden, über 90 Grad hinaus. Türen werden auf den letzten Zentimetern mithilfe 
  von Schließautomatik zugezogen.
   
Auszüge: Auszüge werden auf den letzten Zentimetern mithilfe von Schließautomatik zugezogen.
   
Eckschränke & Co: Besonders pfiffige Lösungen gibt es für Eckschränke und Nischen. Im Planungsfieber
  sollten Sie jedoch auf keinen Fall übersehen, die Wunschelemente passend in
  Reih’ und Glied zu bringen.
   
Spartipp:
Die preiswerteste Lösung sind Eckschränke mit Tablaren ohne einen Mechanismus.
  Hier muss man zwar meist auf die Knie gehen, aber hat nicht in jeder Küche vieles,
  das man ganz selten braucht? Hier können Sie sparen!
   
Eckschränke: Für die beste Nutzung von Eckschränken eignen sich sogenannte Karussellschränke.
  Kreisförmige Ablageböden drehen sich dabei um eine Mittelachse und die Türen
  werden beim Öffnen ins Schrankinnere geschwenkt und schließen nach einer vollen
  Drehung meist automatisch. Varianten haben 2 Türen zum öffnen, bieten den gleichen
  Effekt und sind etwas preiswerter. Eine andere Variante sind Halbschalen- Elemente.
  Hier die Fachböden entweder mit dem Türöffnen herausgeschwenkt oder einzeln
  herausgedreht.
   
Magic Corner: Das sind relativ teure Ecklösungen, biete aber den besten Nutzen vom Platz her.
  Beim herkömmlichen Karussell oder den Halbschalen geht relativ viel Platz verloren
  weil durch den Radius zum herausdrehen nur ca. 2/3 genutzt werden können.
  Der Magic Corner besteht aus rechteckigen Körben - also volle Ausnützung des
  Stauraumes - die durch ein ausgeklügeltes System hervorgezogen werden können.
   
Hochschränke: Für Hochschränke gibt es längst schönere Ausdrücke. Sie sind zu Geschirrschränken,
  Vitrinen und allgemeinen Gestaltungselementen geworden. Zu jedem Küchestil
  passend sind Glastüren und bei innerer indirekter Beleuchtung Ablagen und Tablare
  erhältlich, die das Licht gut verteilen. Innenauszüge machen heute einen Schrank zu
  einem schönen und geräumig komfortablen Einrichtungselement.
Tipp: Lassen sie Ihrer Fantasie freien Lauf und spielen Sie mit Einrichtung und Höhen.
   
Nischen: Alle Küchenutensilien jederzeit griffbereit? Zwischen Oberschränken und Arbeitsplatte
  werden Schienen mit Halterungen für alle Dinge von A-Z angebracht. Einfach praktisch:
  Ablagen, Filtertüten, Gewürze, Küchenrollen, Löffelständer, Messerblöcke oder
  ähnliches nach Bedarf nebeneinander aufgereiht. In Nischenschränken lassen sich
  elektrische Kleingeräte wie Handrührer, Toaster, Allesschneider oder Kaffeemaschine
  bequem verstauen und sind im Handumdrehen einsatzbereit. Rollladentüren sehen
  gut aus und können auch während der Arbeit offen bleiben. Varianten mit Rollladen
  sind zwar sehr praktisch aber auch eine kostspielige Variante.
   
Diagonales: Oft wird das Kochfeld "über Eck" gewünscht. Traditionell wird diese Lösung oft bei
  Landhausküchen gewünscht und macht so durchaus Sinn weil man diese Variante
  von den verputzten Eckhauben mit Holzbalken her kennt. Das war aber gestern!
  Heute sind Design- Ablufthauben in Edelstahl für eine moderne Küche erhältlich.
  Sie können heute also getrost auch für eine moderne Küche eine Eckvariante prüfen.
   
Offene Nischen: Dekorative Kochbücher sind schön anzusehen und werden deshalb gerne in offene
  Regale gestellt. Bedenken Sie aber, dass Küchendämpfe und Fettablagerungen keine
  guten Zutaten für die Haltbarkeit Ihrer Rezeptsammlungen sind. Achten Sie daher
  besonders auf die Luftleistung Ihres Abzuges. Sie sollte min. 450 m3/h sein.
   
Eckschränke: Sie können eine Putz- oder Vorratsschrank in einer Ecke einplanen. Sanft gleitet die
  Schiebetür - die Ihre Besucher als Schranktüre halten - zur Seite und im Innenraum
  haben Sie ein Volumen das manches Reduit übersteigt. Fragen Sie uns hierzu an.
   
Einbaugeräte: Nebst den bekannten Einbaugeräten sind heute viele Spezialitäten erhältlich. Bauen
   
Nach Mass: Fast alles kann auf Mass angefertigt werden. Meist sind die von uns gelieferten
  Elemente preiswerter, da sie mit ausländischen Löhnen produziert werden. Dennoch
  kostet jede Anfertigung nach Mass mehr als ein Normelement
   
 
 
 
Ergonometrie

 

Bei Küchenplanungen wird das Thema Ergonomie groß geschrieben, um ideale Bedingungen für Hausfrauen und
Hobbyköche zu schaffen. Zu berücksichtigende Aspekte sind die individuelle Größe des Nutzers, die Art der
Tätigkeiten und in welcher Form diese ausgeführt werden. Über die "richtige Höhe" werden ganze Bücher 
geschrieben und über kein anderes Thema gibt es so unterschiedliche Meinungen. Hier also eine Norm von
Experten. Nur haben diese eines vergessen - WIE GROSS SIND SIE? WIE FÜHLEN SIE SICH WOHL?
 
 
Unsere Tipps zur Ergonometrie
   
Optik: Absenken oder Erhöhen einzelner Arbeitsbereiche unterbricht die durchgehende
  Arbeitsfläche. Bei kleineren Küchen wirkt sich dies optisch und arbeitstechnisch
  eher negativ aus.
   
Ausprobieren: Wie fühlen Sie sich wohl? Haben Sie in der jetzigen Küche Probleme und haben
  schon lange gedacht: "Wenn ich das ändern könnte" - was die Ergonometrie betrifft?
  Wenige Zentimeter machen viel aus! Legen Sie einmal ein Telefonbuch unter das
  Rüstbrett. Wie fühlt sich das an? So finden einfach selbst heraus, was die beste Lösung
  für Ihre Bedürfnisse ist.
   
Tipp: Um die Arbeitshaltung variieren zu können und so Beine und Rücken zu entlasten, gibt
  es Stehsitze oder Stehhilfen. Die Einrichtung eines Sitzarbeitsplatzes ist empfehlenswert.
   
Höhere Spüle? Als sehr rückenfreundlich gelten Spülbereiche, die circa 15 cm höher als die allgemeine
  Arbeitshöhe sind. Werden die Küchen mit Geschirrspülmaschinen ausgestattet, lohnt
  es sich vielleicht nicht, in eine Erhöhung des Spülbereichs zu investieren. Bedenken Sie
  also, wie viel bzw. wenig Zeit Sie an der Spüle verbringen.
   
Tieferes Kochfeld: Bei abgesenkten Kochstellen sollte aus Sicherheitsgründen auf beiden Seiten jeweils
  mindestens 30 cm Arbeitsfläche auf gleicher Höhe eingeplant werden. Überkochende
  Töpfe können so schnell und gefahrlos zur Seite gezogen werden.
   
Elektrogeräte: Den optimalen Blick in den Ofen bieten in Hochschränken eingebaute Backöfen und
  Mikrowellen. Be- und Entladen ist damit spielend und ohne gekrümmten Rücken
  möglich. Mit Sicherheit eine gute Entscheidung, insbesondere auch bei Haushalten mit
  Kindern. Was sind statistisch gesehen die am meisten geöffneten Haushaltsgeräte?
  Nein, Kühlschränke sind es nicht, sondern Geschirrspülmaschinen. Viele der heutigen
  Modelle lassen sich in erhöhter Position unterbringen und Verbeugungen entfallen.
  Auch der Kniefall vor Kühlschränken ist passé, wenn Frisches an höhere Stelle kommt.
   
Was ist wo? Die stehend gut erreichbaren Fachhöhen in Oberschränken liegen rund 5 cm über der
  Körpergröße. Denken Sie beim Planen und Einräumen der Küche daran, dass die
  wichtigsten Utensilien gut greifbar in Ihrer Nähe sind.
Tipp: Schwere Gegenstände in Hochschränken immer unterhalb der Höhe des Schulter-
  gelenks lagern, sonst wird der Rücken beim Herausheben zu sehr belastet.
Tipp: Wer hat noch nicht im hintersten Winkel der Schränke Dinge gesucht oder entdeckt,
  die schon lange als verschollen galten? Voll ausziehbare Schubladen und Apotheker-
  schränke beinhalten alles übersichtlich, gut erreichbar und schonen den Rücken.
Tipp: Wenn Sie viel und häufig kochen, sind vielleicht offene Regale, nach oben öffnende
  Klapptüren mit Gasdrucklift oder Schiebetüren für Sie vorteilhafter als Schränke, deren
  Türen immer irgendwie im Weg sind.
   
 
 
Es werde Licht

 

 
In Küchen wurde das Gestaltungselement Licht bisher meist vernachlässigt. Oft spielt es nur eine untergeordnete
Rolle als Arbeitsplatzbeleuchtung. Doch mit ein paar effektvollen Handgriffen wird aus dem Schattenspiel ein
Raum, in dem sich jeder wohl fühlt und gerne aufhält. Hier einige Tipps.
 
Welcher Mix: Entscheidend ist, wie, wie viel und an welcher Stelle Tages- bzw. Kunstlicht eingesetzt
  wird. Fehlendes Sonnenlicht kann durch entsprechendes Kunstlicht etwas kompensiert,
  aber nie ersetzt werden. Bekommen Räume zu viel Licht, werden Farben überstrahlt,
  Materialeinheiten verschwinden und der Mensch ermüdet.
   
Oberschränke: Sind Küchen mit Oberschränken ausgestattet, empfiehlt sich der Einsatz spezieller
  Beleuchtungssysteme, die unterhalb der Oberschränken angebracht werden. Wir haben
  Beispielsweise flächenbündig eingebaute Halogenleuchten. So werden Arbeitsflächen
  optimal ausgeleuchtet und es stört kein Schatten mehr. Diese Art der Beleuchtung ist
  zudem sehr augenschonend.
Tipp: Sind in Ihrer Küchen zu wenig Steckdosen vorhanden? Dann können sie Flachleuchten
  mit zusätzlich integrierten Steckdosen vorsehen (ideal bei Renovationen). Somit haben
  Sie die Auswahl zwischen mehreren im Raum verteilten Anschlüssen.
   
Raumbeleuchtung: Mit Seil- oder Stangensystemen werden Küchen individuell und optimal ausgeleuchtet.
  Durch flexibles Anbringen der Lampen können die Lichtquellen schnell in eine andere
  Positionen gebracht werden.
Tipp: Mit dem Einbau eines Lichtreglers können Sie das Raumlicht ideal anpassen. Das ist
  besonders in offenen Küchen oft ein stimmungsvoller Vorteil.
Tipp: Zu starke Helligkeit, hervorgerufen durch Reizlichter wie offene Lampen von
  Halogenlichtern oder frei liegenden Leuchtstoffröhren, schmerzt in Augen, führt zu
  einer negativen Wahrnehmung des Raumes und schadet der allgemeinen Stimmung.
 
 
 
Kinder in der Küche

 

 
Küchen sind ein wahres Paradies für Kinder. Gerüche, Geräusche und Geschäftigkeit ziehen alt und jung in den
Bann. Jedoch ist nicht außer Acht zu lassen, dass insbesondere in Küchen eine Vielzahl von Unfällen passieren.
Sicherlich kein Problem, den „Abenteuerspielplatz Küche“ sicher zu gestalten, wenn die Gefahrenquellen
bekannt sind und entsprechend entschärft werden. Hier einige hilfreiche Tipps von uns.
 
Verbrennungen vorbeugen:
  Statistisch gesehen sind Verbrennungen und Verbrühungen die häufigsten Unfälle im
  Haushalt. Neue Küchen werden den Anforderungen an Sicherheit sowohl durch
  entsprechende Planung als auch durch Einsatz moderner Elektrogeräte gerecht. Die
  Topferkennung beispielsweise sorgt bei modernen Herden dafür, dass das Kochfeld
  nur eingeschaltet wird, wenn ein Topf darauf steht. Die Schalter werden auf die
  Arbeitsplatte verlegt (Sensortasten) oder sind versenkbar und so für neugierige
  Kinderhände nicht erreichbar. Sinnvoll ist der Einbau von Backöfen in Hochschränken.
  Ist dies nicht möglich, verhindern gut isolierte Backofentüren mit Mehrfachverglasung
  Verbrennungen und spezielle Riegel unerlaubtes Öffnen der Backöfen.
Tipp: Kinder mithelfen lassen, so fühlen sie sich einbezogen und sind beschäftigt. Wenig
  passieren kann beim Abtrocknen von unzerbrechlichem Geschirr oder bei der        
  Zubereitung einfacher – kalter – Speisen. Die Kinder werde ihre helle Freude an
  diesen - für sie lehrreichen Kochstunden haben.
Tipp: Schutzgitter gegen das Herunterziehen von Töpfen oder das Anfassen der heissen
  Herdplatten sind kostengünstig, einfach anzubringen und bei allen Herden einsetzbar.
Tipp: Mit Backofenscheibenschutz können nahezu alle Backöfen nachgerüstet werden. Die
  speziellen Metalllochbleche werden einfach mit Klebestreifen an Backofenfronten
  befestigt und schützen so vor Verbrennungen.
Tipp: Achten Sie darauf, dass Topfgriffe und Pfannenstiele nicht über den Herdrand
  hinausragen und verwenden Sie bevorzugt die hinteren Herdplatten zum Kochen.
 
Messer, Gabel, Schere, Licht ist für kleine Kinder nicht!
  Dieses alte Sprichwort ist immer noch aktuell. Alle gefährlichen Gegenstände,
  insbesondere Putzmittel aller Art, gehören in verschlossene Schränke und Schubladen.
   
Elektrogeräte: Kinder finden Elektrogeräte wie Mixer, Toaster und Pürierstäbe besonders spannend.
  Sind die Geräte ausgesteckt, kann schon einiges passieren, geschweige denn, wenn sie
  eingeschaltet werden. Sicher unter Verschluss ist die beste Vorsichtsmassnahme.
  Elektrokabel nie offen liegen lassen, daran können sich die Kinder hochziehen oder
  die Geräte herunterziehen.
   
Steckdosen: Sichern Sie Steckdosen preisgünstig durch einklebbare Abdeckplättchen, diese sind
  in nahezu jedem Elektrofachgeschäft oder Baumarkt erhältlich.
   
Schränke & Co: Schränke, Schubladen und so weiter sind ein idealer Entdeckungsspielplatz. Wer
  kann das einem Kind verübeln? Hier ein paar einfache Tipps mit grosser Wirkung:
Tipp: Magnetsicherungen oder anklebbare Klettstreifen verhindern leichtes Öffnen von
  Schränken und Schubladen.
Tipp: Lassen Sie einen Schrank oder eine Schublade unverriegelt und bewahren Sie dort
ungefährliche Gegenstände wie zum Beispiel Plastikdosen auf. Diese Dinge können
  Ihre Kinder dann nach Herzenslust ein- und ausräumen.
   
Putzmittel: Putzmittel und andere gefährliche Flüssigkeiten nie in Wasser- oder Getränkeflaschen
  umfüllen! Die folgen können verheerend sein.
   
Tischtücher: Verzichten Sie, solange kleine Kinder im Haus sind, auf Tischtücher. Beim Spielen
  oder auch als Trotzreaktion ziehen Kinder oft an allem, was erreichbar ist.
   
Kanten + Ecken: Keine Beulen und Schrammen an empfindlichen Kinderköpfen gibt es zu beklagen,
  wenn scharfe Ecken und Kanten von Küchenmöbeln mit Eckenschützern versehen
  oder selbstklebendem Schaumstoff abgepolstert werden. Eine bewährte Methode ist
  einen aufgeschnittenen Tennisball über gefährliche Tischkanten zu stülpen.
 
 
 
Sind Sie noch nicht müde?

 

 
Dann kann es ja weiter gehen und Sie haben Sich bestimmt viele Notizen gemacht, vielleicht alles ausgedruckt
oder sogar einem Freund oder Bekannten empfohlen? Das wäre schön und Lohn unserer Arbeit.
Sie sehen, dass wir nicht einfach nur Küchen verkaufen sondern Ihnen kostenlos viele wertvolle Informationen
weitergeben damit Ihre Küche wirklich eine Traumküche wird und Sie an alles gedacht haben, was Ihnen zum
heutigen Zeitpunkt als die "beste Lösung" erscheint.
 
Checkliste
Wir haben für Sie eine Checkliste parat, die Ihnen hilft an alles zu denken damit Sie ein umfassendes Angebot
einholen können. Natürlich ist eine Offerte (ein Angebot) von uns für Sie völlig kostenlos. Scheuen Sie sich nicht,
damit zur Konkurrenz zu gehen. Testen Sie - das ist Ihr gutes Recht - ob Sie dort gleichviel Leistung erhalten.
 
 
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aktualisiert 24.01.2007