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Das ABC der Kochbegriffe
- werden Sie Profi! |
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Was heisst nun doch schon wieder...? |
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Wie oft stehen wir vor Begriffen, die wir zwar schon
gehört haben, aber nicht mehr genau wissen, was |
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sie genau bedeuten. Hier bekommen Sie Hilfe damit
Sie in Ihrer neuen Traumküche nicht nur kochen |
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wie ein Profi sondern auch seine Sprache
beherrschen. |
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Die 4 Garstufen für Fleisch: |
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Eine der obligaten Fragen nach der Bestellung im Restaurant lautet: "Wie
hätten Sie denn gerne Ihr |
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Entrecôte gebraten?" Verunsichert sucht dann
gar mancher nach dem richtigen Wort. Diese peinliche |
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Situation bleibt Ihnen erspart,
wenn Sie sich die folgenden Begriffe merken: |
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Beachten Sie, das diese Bezeichnungen nur für dunkles Fleisch
gelten. |
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Wenn das bestellte Fleisch nicht Ihren klar formulierten Wünschen
entspricht, dürfen Sie es in einem |
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guten Lokal natürlich zurückweisen - und Sie
verkehren doch nur in guten Lokalen, oder? |
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Französisch |
Englisch |
Deutsch |
Bedeutung |
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bleu |
rare |
stark blutig |
Das Fleisch wird kräftig angebraten.
Es erreicht dabei im Inneren |
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eine
Maximaltemperatur von 45°C und ist damit noch roh. Der |
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austretende Fleischsaft ist dunkelrot gefärbt. |
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saignant |
medium rare |
blutig |
Das Fleisch wird bei mittlerer Hitze
gebraten, so dass es im Kern |
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bis auf etwa 55°C erhitzt wird. Es
erscheint dadurch immer noch |
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blutig. Der austretende Fleischsaft ist rötlich. |
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a point |
medium |
rosa |
Das Fleisch wird bei mittlerer Hitze
"auf den Punkt gegart". Es |
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weist im
Inneren eine Temperatur von maximal 65°C auf und ist |
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von aussen
nach innen gleichmässig rosa gefärbt. |
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Der austretende Fleischsaft ist
hellrosa. |
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bien cuit |
well done |
durch- |
Das Fleisch wird auf kleinem Feuer
langsam gebraten, so dass es |
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gebraten |
im Kern nur noch ganz leicht rosa ist.
Es hat im Kern eine |
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Temperatur von etwa 85°C. Der
austretende Fleischsaft ist klar |
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Das ABC: |
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Wir haben hier für Sie die wichtigsten Begriffe aus der Küche
zusammengestellt. |
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A = Fertig |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
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A point |
Gerade durch gebraten |
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Abbrennen |
Flaumfederchen werden bei Geflügel über offener Flamme
abgebrannt. |
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Abbrühen |
Mit kochendem Wasser übergiessen |
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Abfetten |
Fett von Suppe oder Sauce mit Schöpfer oder
Suppenlöffel abschöpfen. |
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Ablöschen |
Den Bratensatz von angebratenem Fleisch oder angeröstetem Gemüse
(Zwiebeln, |
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Knoblauch) mit etwas Wasser, Bouillion,
Rot- oder Weisswein aufgiessen und glattrühren. |
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Abhängen |
Fleisch, Wild, Wildgeflügel wird durch die Lagerung mürbe bzw.
schmackhafter. Durch |
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Enzyme ergibt sich eine sog.
Fleischreifung. |
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Abhäuten |
Entfernen von dünnen Häuten bei Innereien und bei
Fleisch. |
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Abkühlen |
Oft benutzt, um gekochtes oder blanchiertes Kochgut durch Übergiessen
mit kaltem |
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Wasser rasch abzukühlen. |
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Ablöschen |
Zu angeröstetem oder angedünstetem Kochgut Flüssigkeit geben, um den
Röstvorgang |
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zu stoppen resp. den Bratenrückstand zu lösen. |
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Abrühren |
►
Einen Teig mittels Kochlöffel oder Knethaken intensiv bearbeiten, damit
er sich als |
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kompakte Masse vom Gefäss löst.
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► Mehl wird mit Wasser, Milch und/oder Eiern zu einem Teig
vermischt.
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► Eine Sauce mit Eidotter unter ständigem Schlagen dicklich werden
lassen.
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Abschäumen |
Abschöpfen des beim Kochen von Fleischbrühe oder Konfitüren
aufschäumenden
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Eiweiss (=>
Schaumlöffel). |
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Abschlagen |
Teig wird kräftig auf die Unterlage geworfen. Schon gegangener Hefeteig
verliert damit |
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seine Blasen und wird dadurch
feinporig. |
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Abschmecken |
Speisen durch degustieren und
entsprechende Zugabe von Gewürzen verfeinern. |
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Abschmelzen |
Fertige Speise mit heissem, allenfalls leicht gebräuntem Fett oder
allenfalls auch mit in |
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Bratfett gerösteten Zwiebeln
übergiessen. |
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Abschrecken |
Gekochtes oder kurz Pochiertes aus dem Kochwasser direkt in Eiswasser
geben (Eier, |
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Tomaten, Spinat, Maigold etc.) oder
kurz mit kaltem Wasser abspühlen, um ein verkleben |
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z.B. von Reis oder Teigwaren zu vermeiden. Der Kochprozess wird dadurch
sofort |
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unterbrochen. Für Nudeln, Eier, Gemüse und Obst benutzt man dazu ein
Sieb in dem die |
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Ware gut mit kaltem Wasser übergossen werden kann. |
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Abseihen |
Absieben von festen Bestandteilen einer Sauce oder
Suppe |
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Absengen, abbrennen |
Die kleinen Federn, resp. Borsten von Geflügel,
Schweinigem etc. über einer Flamme absengen (=>
Abbrennen). |
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Absetzen |
Saucen der Neuen Küche, die zum Schluss häufig noch
eine Butterzugabe erhalten, können sich bei zu grosser Erhitzung
separieren. Der Fond setzt sich dann von der Butter ab. Das gleiche kann
auch bei Crème-Suppen passieren. |
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Abstehen lassen |
► Nach dem scharfen Anbraten
von Steaks werden diese auf einem umgekehrten Teller |
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in einer feuerfesten Platte
etwa 15 min im auf 80 °C vorgeheizten Ofen stehen
gelassen.
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►
Grundsätzlich für "Lebensmittel stehen lassen", um z.B. fest zu werden,
zu |
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verkleistern, aufzugehen, etc.
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Abziehen |
► Haut eines Tieres entfernen
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► siehe auch unter
Binden
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Al dente |
Texturbeschreibung für Teigwaren aus der italienischen Küche. Beschreibt
den Zustand, |
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wenn die Teigwaren gerade weich, aber
noch bissfest gekocht sind und keinen mehligen |
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kern mehr aufweisen. Die
Oberfläche ist dadurch noch nicht zu matschig. |
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Anbraten |
Fleisch, Zwiebel usw. in Magarine
bei stärkerer Hitze rasch Farbe nehmen lassen. Fleisch |
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bekommt dadurch eine Kruste und der Saft kann nicht mehr auslaufen.
Zwiebeln brät man |
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mit etwas geringerer
Hitze an, da sie sonst bitter schmecken. |
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Anchovis |
Sardellen, salzig mariniert |
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Andünsten |
Gemüse, Zwiebel etc. in heissem Fett erhitzen, ohne
dass es dabei bräunt. |
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Angiessen |
Während dem Braten etwas Wasser oder Suppe neben und nicht über das
Bratgut |
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giessen und durch Rühren ablösen, was sich
angelegt hat. |
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Anlaufen lassen |
Zwiebel, Gemüse oder Mehl bei schwacher Hitze erhitzen, ohne dass dabei
eine |
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Bräunung auftritt. |
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Anrösten |
In wenig Bratfett anbraten, bis sich eine knusprige
Kruste bildet. |
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Ansäuern |
Mit Zitronensaft oder Essig versetzen. |
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Anschwitzen |
Mehl oder Brotkrümel in heisser Magarine
oder Butter unter Rühren leicht anbraten, |
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ohne dass es zu einer Bräunung kommt. |
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Anstechen |
bei Kuchen mit einer Kochnadel testen, ob der Kuchen durch ist. Bleibt
Teig an der |
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Nadel kleben, so ist der Kuchen noch nicht
fertig. |
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Ansteifen |
Fleisch wird in wenig Fett, bei geringer Hitze und ohne Farbe zu
bekommen, angebraten, |
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damit sich die Poren schliessen. |
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Aprikotieren |
Bestreichen eines Kuchens oder einer Torte mit heisser passierter
Aprikosenkonfitüre |
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(meist vor dem
Glasieren um ein Durchnässen zu verhindern). |
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Aromaten |
In der Küche Bezeichnung für Gewürze und Kräuter, rohes
Wurzelgemüse |
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Aspik |
Gelee (Sulz) zum Überziehen von kalten Speisen. Aus Gelatine oder
gelierstoffreichen |
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Fleischteilen hergestellt. |
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Assaisonner |
Würzen von Speisen |
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Aufgiessen |
Nach dem Anbraten bzw. Anrösten zusätzliche Flüssigkeit
zugeben:
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► zum Weichdünsten,
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► zum Verlängern von Suppen und Saucen.
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Aufguss |
Aufguss einer Flüssigkeit über aromatische Ingredienzen,
um diese mit Aromastoffen |
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zu sättigen (z.B. Kaffee, Tee) |
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Aufkochen |
Kochgut dazu bringen, dass die Kochflüssigkeit
sprudelnd kocht. |
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Aufschäumen |
In Fett erhitzen, bis Schaum entsteht. |
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Aufschlagen |
Eine Crème mit Eiern und Zucker, eine Sauce aus Ei und Butter oder eine
Mayonnaise aus |
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Ei und Öl zubereiten. Dafür werden alle Zutaten in einer Schüssel
gemischt und mit einem |
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Schwingbesen oder Mixer so lange gerührt, bis genügend Luft eingerührt
ist, damit die |
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Mischung
locker und gleichmässig dickflüssig ist. |
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Ausbacken |
In heissem Öl bei 180-210 Grad schwimmend garen (z.B.
Pfannkuchen, Pommes frites, |
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Donuts,
Fettgebäck (Frittieren) |
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Ausbeinen |
Herauslösen der Knochen bei Fleisch und Geflügel. |
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Ausfuttern / |
Eine Form an den inneren Wandungen
mit Teig oder anderen Speisezutaten belegen oder |
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Auskleiden |
bestreichen, so dass diese
gleichmässig bedeckt sind. |
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Auslassen |
Erhitzen von fetthaltigen, zerkleinerten Lebensmitteln
(z.B. grüner Speck) zur Fettgewinnung. |
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Auslegen |
z.B. Backform mit Backpapier auskleiden |
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Ausnehmen |
Eingeweide entfernen |
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Ausradeln |
Teigform kennzeichnen und mit Teigrad ausschneiden |
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Ausrollen |
Den Teig mit einem Wallholz (Nudelholz) gleichmässig
glattrollen. |
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Ausschlagen |
In den steifen Schnee Zucker oder dickes, heisses Zuckerwasser nach und
nach |
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einschlagen, bis der Schnee dick, schaumig
und glänzend wird. |
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Ausstechen |
Gemüse, Kartoffeln oder Teige mit Hilfe eines Spezialwerkzeuges in die
gewünschte |
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Form bringen |
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Ausstreichen |
Form mit Fett oder Öl ausstreiche |
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Auswalken |
siehe unter Auswallen |
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Auswallen |
(= auswalken); siehe unter
Ausrollen |
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B = weiter |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Backen |
Beim Backen wird ein Nahrungsmittel mit entsprechender Hitze im
Backofen oder in der Pfanne im Fett gar gemacht und gleichzeitig
gebräunt. Das Backen in der Pfanne unterscheidet sich vom Braten
dadurch, dass die Speise vor allem rascher gar werden soll. Backdauer
und Temperatur richten sich stark nach dem Backgut und müssen
entsprechend angepasst werden. Besonders bei grösserem Gebäck ist am
Ende jeweils eine Backprobe zu machen. |
| Backpulver |
Auflockerungsmittel für Gebäck. Unter dem Einfluss von Feuchtigkeit
und Wärme entwickelt sich Kohlendioxid, wodurch der Teig aufgeblasen
resp. gelockert wird. |
| Bähen |
Gebäck dünnlagig oder in Würfel schneiden und anschliessend ohne
Fett im Ofen trocknen. |
| Bain marie |
siehe unter
Wasserbad |
| Baiser |
Gebäck aus gezuckertem Eischnee, das mit Obst und Schlagrahm gefüllt
oder zerbröckelt unter Schlagrahm und Crèmes gemischt werden kann. |
| Bardieren |
Belegen von Fleisch mit Scheiben von dünn geschnittenem Speck, um
das Austrocknen zu verhindern. Man bardiert mageres Fleisch (z.B. Filet
oder Rouladen), Wild und Wildgeflügel. Zartes Fleisch serviert man am
Ende ohne den Speckmantel, Wild traditionell mit der Umhüllung. |
| Bâtonetts |
Gemüsestäbchen ca. 3-4 cm lang |
| Béchamel |
Sauce |
| Begiessen |
z.B. Begiessen eines Bratens (frz.: aroser) |
| Beignets |
Obststückchen (z.B. Apfelscheiben), die mit Teig umhüllt und
ausgebacken werden (Rezepte siehe
hier...). |
| Beilage |
Beilage, Umlage, Einlage in Suppen, Saucen etc. |
| Beizen |
siehe unter
Marinieren |
| Bestreuen |
Mit Salz, Mehl oder Zucker bestreuen |
| Beträufeln |
Mit etwas Flüssigkeit benetzen (z.B. Zitronensaft) |
| Binden |
Suppen, Saucen, und Gemüsegerichte durch Mehl oder
Speisestärkezugabe sämig machen. Dazu das Mehl kalt anrühren, in die
kochende Flüssigkeit geben und unter Umrühren aufkochen lassen. |
| Blanchieren |
Gemüse oder Früchte kurz mit kochendem Wasser übergiessen oder in
kochendes Wasser tauchen (siehe auch unter
Abbrühen). In der Regel lässt man die Ware nur sehr kurz im heissen
Wasser und schreckt sie unter kaltem Wasser sofort wieder ab. Diese
Technik wird häufig bei Gemüse angewendet, das eingefroren werden soll.
Farbstoffe und Vitamine werden dadurch weitgehend erhalten, Enzyme, die
die Ware während der Lagerung nachteilig verändern könnten werden zu
einem grossen Teil inaktiviert (=>
Hitzebehandlung). |
| Blaukochen |
Garmethode für die Zubereitung von Fischen mit Haut (Aal, Forelle,
Karpfen, Schleie). Es geht dabei weniger um den Geschmack als um das
Aussehen. Durch das Kochen in Essigwasser bekommt die Fischhaut einen
zarten Blauschimmer. |
| Blind backen |
Blätterteig- bzw. Mürbeteigböden (z.B. für Obsttorten, Quiches und
Pasteten) werden mit einem Pergamentpapier belegt und dann mit
getrockneten Hülsenfrüchten beschwert, damit sie beim Backen eben
bleiben. Die so hergestellten Teigböden bleiben länger trocken. |
| Bouquet garni |
Kräutermischung aus Frankreich. Das klassische Bouquet garni besteht
aus drei Stängeln Petersilie, einem Zweig Thymian, und einem frischen
Lorbeerblatt. Es wird vor allem für Schmorgerichte, Suppen und Saucen
verwendet. Für Fisch- und Geflügelbrühen wird das Bouquet garni um
frische, unbehandelte Zitronenschale erweitert. Für Wildgerichte kommt
eine Zimtstange hinzu und für Schmorgerichte und Gemüse passt etwas
Basilikum. Getrocknete Bouquet garni aus zerkleinerten Kräutern können
fertig gekauft werden. Die frischen Kräuter werden mit Küchengarn
zusammengebunden und nach dem Garen wieder aus dem Kochgut entfernt.
Getrocknete Kräuter füllt man in ein Teefilterbeutel. Weitere Tipps
finden Sie
hier. |
| Braten |
Man unterscheidet:
- In der Pfanne in wenig heissem Fett bei 180 - 225° garen (z.B.
Schnitzel, Steaks).
- Im Backofen: auf dem Rost in Luft bei hoher Temperatur garen.
Das Braten erzeugt bei eiweisshaltigen Nahrungsmitteln wie Fleisch,
Geflügel und Fisch ein besonderes Aroma. Das verwendete Fett darf dabei
nie zu heiss werden. Der entstehende Wasserdampf muss entweichen können,
damit sich eine Kruste bilden kann. |
| Bratenfond |
Bratensaft und alles, was sich während des Bratens in der Pfanne
angesammelt hat. |
| Bratensatz |
siehe unter Bratenfond |
| Bräter |
Hochwandiger Topf mit Deckel zum Braten und Schmoren |
| Bridieren |
Binden von Geflügel, Fisch, Fleisch oder Wild mit mit Zwirn, damit
beim Garen die Form erhalten bleibt |
| Brunoise |
in feine Würfel geschnittenes Gemüse |
| Butter klären |
Butter erhitzen, bis diese flüssig wird und sich die Molke
abscheidet. Nach dem Entfernen dieser wasserhaltigen Eiweissstoffe
bleibt das reine Butterschmalz zurück, das stärker erhitzt werden kann,
ohne wie ganze Butter bitter zu werden. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Canapés |
Kleine Weissbrotschnitten, meist auf kalten Platten hübsch
angerichtet und mit Delikatessen belegt (Häppchen). |
| Casserolle |
Bratengeschirr
mit Deckel in dem auch serviert wird. |
| Chemisieren |
Auskleiden von Formen mit Aspik, Gelee oder Speiseöl |
| Concasser |
Geschälte, entkernte und gehackte Tomaten |
| Consommé |
Klare Rindsuppe (kräftige Brühe vom Rind) |
| Corail |
Bezeichnung für die besonders zarten und wohlschmeckenden
Geschlechtsteile von Krusten- und Schalentieren. Bei der Jakobsmuschel
etwa ist dieser Teil korallenrot, beim Hummer dagegen grünlich. |
| Coulis |
Dicke, püreeartige Sauce |
| Court bouillon |
Sud mit Gewürzen und Kräutern zum Kochen von Fischen. |
| Couverture |
Fettreiche fertige Schokoladenglasur zum Überziehen von Backwaren
(Eintauchen, Bestreichen). Sie darf nicht mit Wasser in Berührung
kommen! |
| Crêpes |
Kleine, hauchdünn gebackene Pfannkuchen (ursprünglich aus
Frankreich). Herzhaftere Crêpes aus Buchweizen werden
Galettes genannt. |
| Croquant |
knusprig |
| Croûtons |
Im Fett geröstete (Weiss-) Brotwürfel, die als Suppeneinlage oder
zum Bestreuen von Salaten verwendet werden. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Dämpfen |
Beim Dämpfen wird das Kochgut unter der Einwirkung des Dampfes
gegart. Dadurch werden die wertvollen Nährstoffe im Gegensatz zum Sieden
geschont und wenig ausgelaugt. Der produkteigene Geschmack wird
erhalten. Das Dämpfen eignet sich besonders für stark wasserhaltige
Nahrungsmittel (z.B. Gemüse).
Man unterscheidet:
- In heissem Dampf ohne Druck bei 100 Grad garen (geschlossener
Topf, Lebensmittel im Siebeinsatz resp. auf eingelegtem Lochboden)
- Im Druckkochtopf bei 0.3-1.0 bar Überdruck und 104-121°C garen
(z.B. Kartoffeln, Gemüse) um damit die nötige Garzeit zu veringern.
Wichtig ist:
- Kochgefäss zudecken / schliessen
- bei kleiner Hitze dämpfen
- keine oder nur geringe Zugabe von Flüssigkeit
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| Décortiquer |
Von der Rinde oder der Schale befreien (z.B. bei Hummer) |
| Dekantieren |
Bezeichnung für das Abgiessen von Flüssigkeiten.
- Wein wird dekantiert, damit er vom Depot (Satz) getrennt
eingeschenkt werden kann.
- Saucen werden dekantiert um das oben schwimmende Fett abzutrennen.
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| Dekorieren |
Schmücken, arrangieren |
| Degrassieren |
Entfetten:
- von kochender Brühe das Fett abschöpfen
- bei rohem Fleisch das Fett abschneiden
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| Dessert |
Nachspeise |
| Dörren |
Obst und Gemüse an der Luft oder durch Ofenhitze trocknen und damit
lagerfähig machen. |
| Dressieren |
Kochgut in eine bestimmte Form bringen:
- Torten mit Creme verzieren
- Geflügel, Fisch oder Fleisch durch Zusammenbinden mit Küchengarn
in die gewünschte Form bringen.
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| Dressiersack |
Sack mit Lochtüllen zum Dressieren von Pürees, Massen, Schlagrahm
etc |
| Dressing |
Amerikanische Bezeichnung für Salatsauce (Salatmarinade) |
| Druckfest |
In Essigwasser gekochte Eier (pochierte Eier) so lange stocken
lassen, bis das Ei auf Fingerdruck elastisch ist. |
| Dünsten |
(Frz. étuver); In Fett und eigenem Saft ohne zu bräunen bei mässiger
Hitze garen. Bei Bedarf auch mit geringer Wasserzugabe. Dünsten ist
sowohl im Kochtopf, als auch im Backofen möglich. Es bilden sich die
produkteigenen Geschmacksstoffe aus (vgl. "rösten").
Das Dünsten eignet sich vor allem für trockene und kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel. |
| Durchwachsen |
Fleisch mit Fettsträngen, die sich durch das ganze Fleischstück
ziehen. |
| Durchzogen |
Fleischfaser ist mit Speck schichtweise durchzogen (Bauchfleisch). |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Eierstich |
Verschlagenes Ei, Eidotter oder Eiklar zum Bestreichen von Teigen
vor dem Backen. |
| Einbrenne(n) |
Mehl in zerlassenem Fett gelb oder braun werden lassen, nach und
nach mit Flüssigkeit auffüllen, gut durchrühren, und 5 - 10 Minuten
schwach kochen (siehe auch unter
Mehlschwitze). |
| Einkochen |
(Frz.: corser) - Statt eine Sauce zu
binden, kann man sie bei starker Hitze unter Rühren so lange kochen
lassen, bis sie dickflüssig und/oder crèmig ist. Der Begriff wird auch
für die Zubereitung von Konfitüre und Marmelade benutzt. |
| Einmachzucker |
Grob- oder feinkörniger Zucker, der beim Kochen nicht schäumt (=>
Gelierzucker). |
| Einmelieren |
Sorgfältiges Mischen zweier Massen mittels eines Kochlöffels. |
| Einputzen |
Zugeben von Zwiebeln, Wurzeln, Gewürzen und Kräutern in Suppen,
Fonds oder Saucen. |
| Englisch braten |
Das Bratgut soll innen blutig bleiben (=>
saignant). |
| Entfetten |
In klare Suppe etwas kaltes Wasser geben und das Fett, das jetzt
nach oben steigt, mit einem Löffel abschöpfen. |
| Entrée |
Zwischengericht |
| Entremets |
Wörtlich: Zwischengericht; Im heutigen Sprachgebrauch eine
Süssspeise oder ein Dessert. Die Bezeichnung wurde aus der alten Küche
übernommen, in der zwischen Fleisch- und Fischgerichten immer wieder
Süssspeisen in der Menüfolge auftauchten. |
| Escalope |
Dünn geschnittenes Fleischschnitzel |
| Essenz |
Stark eingedickte Brühen von Fleisch oder Wild; konzentrierter Fond |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Farce |
Feingehacktes oder allenfalls auch püriertes Fleisch als Füllung für
Fleisch, Fisch, Geflügel, Pasteten, Gemüse und Gebäck (siehe auch 'Gehacktes'). |
| Filetieren |
- Bei Fleisch, Fisch oder Geflügel die Knochen bzw. Gräten auslösen
und das Fleisch in längliche Scheiben schneiden.
- Bei Orangen und Grapefruits Schale bis zum Fruchtfleisch entfernen
und mit einem Messer die einzelnen Schnitze auseinandernehmen.
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| Filieren |
siehen unter Filetieren |
| Filtrieren |
Klären von Flüssigkeit durch Filtration |
| Fines herbes |
(franz.: feine Kräuter) Klassische Gewürzmischung aus Frankreich,
die zu gleichen Teilen aus Petersilie, Kerbel, Estragon und Schnittlauch
besteht. Zum Teil werden auch Basilikum, Bohnenkraut oder Salbei,
Oregano, Rosmarin und Thymian hinzugefügt (siehe auch
hier). |
| Fladen |
Flache, runde Brote (z.B. türk. Fladenbrot für Pitas, Chapati). |
| Flambieren |
Abbrennen einer Speise mit angezündetem Weinbrand, Kirschwasser, Rum
oder einer anderen Spirituose zur Geschmacksverbesserung. Manchmal auch
verwendet als Bezeichnung für das
Absengen von Geflügel. |
| Flammeri |
In der klassischen Küche eine stichfeste oder sturzfeste Crème aus
Eiern, Milch und Gelatine oder stark quellenden Zutaten wie Griess oder
Reis (=>
Pudding). |
| Flammieren |
Abbrennen von Flaum- und Federreste über offenem Feuer bei Geflügel
und Wildgeflügel. |
| Fleischtopf |
(Frz.: marmite) - Fleischtopf, Suppentopf |
| Fleuron |
Meist halbmondförmige Blätterteigstückchen, die zur Dekoration oder
als Garnitur an Speisen mit Sauce gegeben werden. |
| Foncer |
Eine Backform mit Teig oder eine Bratpfanne mit Gemüse belegen |
| Fond |
Nach dem Braten (Geflügel, Fleisch, Wild, Fisch) in der Pfanne
haftende Bratensatz, der nach einem Aufguss zur Sosse verarbeitet wird
(Saucengrundlage für Saucen ohne Mehl). |
| Fondue |
Fondue bedeutet auf französich "Geschmolzenes". Das erste Fondue
wurde aus geschmolzenem Käse zubereitet. Heute gibt es auch Fondues mit
Fleisch, Fisch, Gemüse sowie Schokolade und Obst. Weitere Informationen
finden Sie
hier... |
| Frikassée |
Weisses Ragout von hellem Fleisch |
| Friteuse |
Gerät zum Backen mit Öl (=>
Kochgeräte) |
| Frittieren |
Schwimmendes Garen von Lebensmitteln in heissem Fett. Die Temperatur
sollte zwischen 175 und 220 °C liegen. |
| Fritüre (Frittüre) |
Geschirr, in welchem man Lebensmittel in Fett schwimmend bäckt. Auch
das Backfett (Fritürefett), in dem gebacken wird, wird oft als Fritüre
bezeichnet. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Galettes |
Crêpeartige Pfannkuchen aus Buchweizenmehl (=>
Crêpes). |
| Garen |
Weichkochen / Kohen bis die Speise genügend zart ist |
| Garnieren |
Angerichtete Speisen mit verschiedenen passenden Beigaben belegen
oder ausschmücken. |
| Garnitur |
Zutaten, mit denen garniert wird. |
| Gehacktes |
Gehacktes Rind- oder Schweinefleisch (Siehe auch 'Farce') |
| Gelatine |
Feiner und geruchloser Knochenleim, der in durchsichtigen,
farblosen, dünnen Blättern geliefert wird |
| Gelee |
Pektinhaltige, gesulzte Fruchtsäfte, die mit Zucker eingekocht
wurden (siehe
hier...) |
| Gelieren |
Sulzen / Verfestigen einer Flüssigkeit (siehe unter
Konfitüren-Tipps). |
| Gelierzucker |
Weisser Zucker mit Zusatz von Pektin sowie Zitronen- oder Weinsäure
zum
Einkochen von Marmeladen und Konfitüren. Diese werden nach dem
Kochen erst durch das Pektin fest, das natürlicherweise in Obst
enthalten ist. |
| Gerinnen |
Entstehen einer unregelmässigen Ausfällung/Ausflockung:
- Fett flockt durch die Zugabe von Flüssigkeit aus. Die Masse ist
nicht homogen, sondern griessig.
- Dotter verbindet sich bei der Mayonnaiseherstellung nicht mit dem
eingerührten Öl. Es entsteht keine homogene Masse (Um ein Gerinnen zu
vermeiden, darf die Flüssigkeit nur nach und nach unter ständigem
Rühren dazugegeben werden.). Bei der industriellen Fertigung von
Light-Mayonnaisen werden zur Verbesserung der Eigenschaften
Emulgatoren verwendet. Tipps: siehe
hier.
- Bei der Zugabe von Säure zu Milchprodukten kann das Eiweiss
ausflocken (deshalb beim Backen Zitronensaft erst gegen Ende der
Vorbereitungen zugeben)
|
| Gewürzsäckchen |
Leinensäckchen mit den benötigten Gewürzen. |
| Glace |
Sehr stark eingekochter, fast gelierender Fleisch- oder Fischfond.
Dient als würzende Zugabe und zur Stabilisierung von Saucen. |
| Glacieren |
Überglänzen einer Speise (z.B. Gemüse mit Butter und Zucker). Butter
und Zucker werden mit dem Gemüse eingekocht, bis dieses überglänzt ist.
Fleisch wird beim braten mit dem eigenen Saft und Butter übergossen, bis
die Oberfläche braun glänzt. |
| Glasig braten |
Zwiebeln, Knoblauch oder
Reis werden bei schwacher Hitze in Fett gebraten, bis sie
durchscheinend wirken. |
| Gratin |
Im Ofen überbackenes Gericht, allenfalls mit einer Schicht Reibkäse,
wodurch dieses eine braune Kruste bekommt. |
Gratinieren
(=Überbacken) |
(Frz.: gratiner) - Auf Speisen bei starker Oberhitze im Backofen,
Grill, oder dem Mikrowellengerät mit Grilleinsatz an der Oberfläche
schnell eine Kruste bilden lassen. (z.B. mit Käse auf der Oberfläche) |
| Grillen / Grillieren |
Durch trockene Strahlungshitze bei direkter Hitzeeinwirkung, wenig
Fett und hoher Temperatur bei 300 - 350 °C garen (z.B. Geflügel,
Fleisch). Es ergeben sich fettarme Speisen. Das Grillgerät sollte
vorgängig immer gut erhitzt werden. Allenfalls müssen die Nahrungsmittel
leicht mit Öl eingepinselt werden. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Haarsieb |
Speziell feinmaschiges Sieb für klare Brühen und Saucen |
| Hagelzucker |
Sehr grobkörniger Zucker zum Verzieren von Gebäck |
| Hohl auslösen |
Knochen entnehmen, ohne das Fleisch aufzuschneiden oder zu
beschädigen |
| Häuten |
Bindegewebe vom Fleisch oder Haut von Geflügel abziehen |
| Herbes de Provence |
(franz.: Kräuter der Provence) Französische
Kräutermischung mit variabler Zusammensetzung. Sie besteht meistens aus
Thymian, Basilikum, Fenchel und Bohnenkraut. Die Kräuter werden
getrocknet und tiefgefroren angeboten. Tiefgekühlte Kräuter eignen sich
vor allem für kalte Gerichte und Salate. Für Marinaden, und zum Schmoren
von Braten verwendet man oft getrocknete Kräuter. |
| Hirschhornsalz |
Treibmittel für flaches Gebäck mit viel Zucker und
Honig (z.B. Lebkuchen) =>
Ammoniumcarbonat |
| Hobeln |
Zerkleinern von Lebensmitteln in der Küchenmaschine
oder auf den Reibeisen (z.B. Käsehobel) |
| Hors d'oeuvre |
Französiche Bezeichnung für Vorspeise resp. Gang zu
Beginn einer Speisefolge |
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| IJ |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Jam |
Englischer Ausdruck für Orangenmarmelade |
| Jardninière |
Nach Gärtnerinnen-Art, in grobe Würfel geschnittenes
Gemüse |
| Julienne |
Sehr fein geschnittene Gemüsestreifen als Einlage
in Suppen und feine Saucen |
| Jus |
Konzentrierter Bratensaft, der beim Abkühlen zu Gelee
wird. Jus kann man fertig kaufen oder selber herstellen, indem man den
Fond sirupartig einkochen lässt.
Oft auch für Fruchtsaft verwendet. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Kandieren |
Mit Zucker durch- und überziehen (siehe
hier). |
| Karamelisieren |
Zucker so lange erhitzen, bis er flüssig wird und eine goldgelbe
Farbe annimmt. Achtung: Der Übergang erfolgt rasch! |
| Karbonade |
Kotelett von Fleisch oder Fisch. Fischkarbonaden enthalten im
Unterschied zu
Filets die Mittelgräte. |
| Karkasse |
Panzer oder Knochengerippe von Kurstentieren |
| Kasserolle |
Flacher Topf zum Braten oder Schmoren (siehe auch
hier...) |
| Klären |
(Frz.: clarifier) - Zum Klären einer Fleischbrühe wird die Brühe
geseiht und in einem mit Wasser ausgespülten Topf aufgekocht. Dann wird
ein Eiweiss mit einem Esslöffel Wasser verrührt und in die heisse Brühe
gerührt, bis es flockig ist. Nach dem Abkühlen der Brühe wird der
entstandene Schaum mit einem Löffel abgenommen und die Brühe noch einmal
durch ein Mulltuch gegossen. |
| Klarifizieren |
siehe unter Klären |
| Kochen |
In viel Flüssigkeit ohne Druck bei Temperaturen bis 100 °C garen.
Man unterscheidet zwischen sprudelnd kochen und sanft köcheln. Gekocht
werden alle Lebensmittel, die bei Garen quellen und dabei Flüssigkeit
aufnehmen müssen (Teigwaren, Getreide, Hülsenfrüchte, Reis, etc) |
| Kraftbrühe |
siehe unter
Consommé |
| Krokant |
Geschälte Mandeln oder Nüsse mit karamelisiertem Zucker im
Verhältnis 3:7 mischen. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Lammrückenfilet |
Aus dem Knochen gelöstes Nierstück |
| Lardieren |
Fleisch mit einer Spicknadel und Speckstreifen als Füllmaterial in
der Faserrichtung "spicken". |
| Läuterzucker |
Mit Wasser gekochter Zucker (Wasser und Zucker z.B. im Verhältnis
1:2) |
| Legieren |
Mit Flüssigkeit verrührtes Ei oder Fleisch unter ständigem Rühren in
die fertige, nicht mehr kochende Speise einlaufen lassen, um sie zu
verdicken (siehe auch unter
Abziehen, resp. unter
Binden). |
| Löschen |
Heisses Kochgut kalt aufgiessen. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Makronen |
Kekse aus gemahlenen Mandeln, Nüssen oder Kokosflocken sowie Zucker,
Eiweiss und Gewürzen. Besonders feine italienische Mandelmakronen
heissen Amaretti. |
| Mangold |
Spinatart |
| Manschette |
Meist verzierte Papierhüllen, die auf herausstehende Knochen von
Fleisch (vor allem bei Koteletts) oder Geflügel gesteckt werden, um
diese zu kaschieren. |
| Marinade |
Zum Marinieren dienende Flüssigkeit |
| Marinieren |
Fisch, Fleisch oder Salat in einer Marinade (Salatsauce, Beizbrühe),
ziehen lassen (z.B. aus Essig, Öl, Wein, Salz und Gewürzen, etc). Durch
die Säure wird zähes Fleisch mürbe. Siehe auch unter
Beizen. |
| Marmite |
Fleischtopf, Suppentopf (=>
Küchengeschirr) |
| Marzipan |
Marzipan besteht aus fein geriebenen Mandeln und Zucker. Diese
werden vermischt und erwärmt, wodurch eine Marzipanrohmasse entsteht. |
| Medaillon |
Rund oder oval geschnittenene Scheibe vom Filet |
| Mehlbutter |
(Frz.: beurre manié) - mit Mehl verknetete Butter |
| Mehlschwitze |
Suppen- und Saucengrundlage, die aus in heißer Butter angeschwitztem
Mehl unter Zugabe von Flüssigkeit (Milch, Wasser, Weißwein etc.)
hergestellt wird (siehe auch 'Einbrennen'). |
| Melieren |
Mehl nach und nach unter eine Masse mischen. |
| Mijotieren |
schmoren lassen resp. kaum merkbar kochen lassen |
| Mirepoix |
Röstgemüse |
| Mixed pickles |
Junges Gemüse eingelegt in Essig und sehr scharfe Gewürze |
| Montieren |
Unter kräftigem Schlagen kalte Butter langsam in eine nicht kochende
Sauce mischen. |
| Mousse |
Lockere, schaumige Crème mit Eiern, Rahm und weiteren Zutaten wie
Schokolade, Vanille oder Fruchtpüree. Bekannt ist insbesondere "Mousse
au chocolat". |
| Nadelprobe |
Fleisch: Anstechen des Bratgutes mit einer Nadel. Tritt klarer Saft
aus, ist das Fleisch durchgebraten.
Bei Backwaren: Backgut anstechen. Klebt beim langsamen Herausziehen
kein Teig an der Nadel, so ist das Backgut fertig. |
| Nappieren |
Fleischstücke (auch Fisch oder Geflügel) mit dicklicher, weisser
Sülzsauce überziehen und erstarren lassen. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Nadelprobe |
Fleisch: Anstechen des Bratgutes mit einer Nadel. Tritt klarer Saft
aus, ist das Fleisch durchgebraten.
Bei Backwaren: Backgut anstechen. Klebt beim langsamen Herausziehen
kein Teig an der Nadel, so ist das Backgut fertig. |
| Nappieren |
Fleischstücke (auch Fisch oder Geflügel) mit dicklicher, weisser
Sülzsauce überziehen und erstarren lassen. |
| Netz |
z.B. zum Zusammenhalten von Braten |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Oblaten |
Sehr dünnes Gebäck aus ungesäuertem Teig als Unterlage für
Makronen und Lebkuchen. Als Oblaten bezeichnet man auch hauchdünnes
Waffelgebäck mit einer Füllung aus Mandeln. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Panade/Panieren |
Fleisch- und Fischstücke vor dem Backen oder Braten in einer
Mischung aus Mehl, Wasser und verschlagenem Ei sowie Semmelmehl
(Paniermehl) wenden. |
| Papillotte |
Papier- oder Aluminiumhülle |
| Parfait |
Halbgefrorenes aus Eiern, Zucker, Schlagram und Geschmacksbeigaben,
das im Tiefkühler in Formen verfestigt wird. |
| Parieren |
Überflüssige Haut und Sehnen vom Fleisch entfernen und dieses
bratfertig herrichten. |
| Parisienne |
Bezeichnung für runde Formen: Gemüse wird mit einem
Parisienne-Ausstecher rund ausgestochen |
| Parüren |
Bezeichnung für Stücke, die beim Parieren
übrig bleiben. Sie werden zur Herstellung von
Fond und Sauce verwendet. |
| Passieren |
Gekochte Kartoffeln, Gemüse, Obst, dicke Sossen und Suppen durch ein
feines Sieb rühren. Im Gegensatz zum Pürieren
werden dabei grosse Bestandteile nicht zerkleinert, sondern entfernt. |
| Pastete |
Bezeichnung für
Farce, das in einen Teigmantel gewickelt wird |
| Patisserie |
Süssspeisen |
| Pie |
Typisch für die englische und amerikanische Küche: Ein Teig aus
gehacktem Fleisch und Gewürzen, eventuell auch zerkleinertem Gemüse,
Kartoffelpüree oder eingeweichtem Brot wird in eine ofenfeste Form
gefüllt und mit einem Deckel aus Pateten-, Mürbe- oder Blätterteig im
Ofen gebacken. Beliebt sind auch süsse Pies mit Früchten (siehe auch
unter Pastete...). |
| Pilaw |
Mit Fleisch oder Gemüse gemischtes Reisgericht. Der Reis wird
zunächst in Fett angedünstet. |
| Pirogge |
Russische Teigtaschen mit einer Füllung aus Fisch, Fleisch oder
Gemüse. Piroggen können sehr unterschiedliche Grössen haben und süss
oder salzig sein. |
| Petit fours |
Kleine Gebäckstücke aus Biskuit, überzogen mit Zucker- oder
Schokoladenguss und mit kandierten Früchten oder Glasur garniert. Werden
meist zum Kaffee gereicht. |
| Pochieren |
- Aufgeschlagene Eier in kochendem Essigwasser oder in Brühe garen
lassen, so dass sich Fäden bilden.
- Fisch in nicht mehr kochendem Wasser ziehen lassen.
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| Pökeln |
Fleisch durch eine Behandlung mit Salz und Nitrit oder einer
entsprechenden Salzlösung haltbar machen. |
| Portionieren |
Aufteilen in passende Stücke |
| Pottasche |
(Kaliumcarbonat); Ältestes dem Menschen bekanntes Reinigungsmittel;
chemisches Triebmittel für flaches Gebäck, das vor dem Backen längere
Zeit ruhen muss (z.B. Honigkuchen) |
| Poulard |
Gemästetes Junghuhn |
| Profiteroles |
Kleine Brandteigkrapfen, die mit Schokoladesauce übergossen und oft
mit Schlagrahm oder Vanillecrème gefüllt werden. |
| Pudding |
Traditionell im Wasserbad hergestellte Süssspeise, die kalt oder
warm als Dessert serviert wird (=>
Flammeri). |
| Pürieren |
Zu einem glatten Brei resp. einem Püree verarbeiten (z.B. Kartoffeln
zu Kartoffelbrei) (siehe auch unter 'Passieren'). |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Quellen |
Stärkereiche Lebensmittel (Getreide, Reis, Hülsenfrüchte) müssen
einige Zeit in Wasser oder Brühe eingelegt werden, damit sie viel
Flüssigkeit aufnehmen. Die Stärke verändert sich dadurch derart, dass
sie zusammen mit einer Erhitzung verdaulich wird. |
| Quiche |
Speck- oder Schinkenkuchen |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Ragout |
Gericht aus würfelig geschnittenem Fleisch, Fisch oder Gemüse |
| Reduzieren |
Flüssigkeit so lange kochen, bis durch Verdampfen die gewünschte
Konsistenz erreicht ist (z.B. bei Saucen und Suppen) (=> siehe auch
unter
Einkochen). |
| Rondieren |
Fleisch mit Sauce umgiessen |
| Rösten |
In heissem Öl bei 180 - 200° C anbraten und bräunen mit oder ohne
Fettzgabe. Das Gut wird dabei dauernd bewegt. Es entwickeln sich dadurch
neue Aromastoffe (vgl. "dünsten").
Das Rösten eignet sich vor allem für trockene und kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel. |
| Roux |
Mehlschwitze |
| Royale |
Eierstich |
| Ruhen lassen |
Fleisch oder Geflügel wird nach dem Braten einige Zeit an einem
warmen Ort ruhen gelassen (zwischen zwei heissen Tellern oder im
abgeschalteten und geöffneten Ofen), damit sich der Fleischsaft im
Inneren verteilen kann und beim Anschneiden nicht ausläuft. |
| Rupfen |
Geflügel heiss
abbrühen und Federn auszupfen. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Sabayon |
Weinschaumsause |
| Saignant |
nicht durchgebraten, blutig |
| Salamander |
Gratinierofen mit starker Oberhitze |
| Salpicon |
In kleine Würfel geschnittenes Fleisch, Gemüse oder Früchte |
| Sämig |
Dickflüssig |
| Saucieren |
Mit Sauce begiessen |
| Saute |
Rasch angebratenes und dann weiter gedünstetes oder geschmortes
Gericht (ähnlich wie Gulasch). |
| Sautieren |
Klein geschnittenes Gemüse, Geflügel, Fleisch oder Fisch wird unter
ständigem Rühren in heissem Fett kurz gebraten. Bekannt wurde diese
Methode durch den
Wok. |
| Savarin |
Ein in einer Ringform gebackener, mit Früchten gefüllter Hefeteig,
der noch warm mit Likör oder Läuterzucker getränkt und mit Schlagrahm
oder warmer Weinschaumsauce serviert wird. |
| Schabefleisch |
Bezeichnung für Tatar oder Beefsteakhack, das aus Rindfleisch mit
wenig Sehnen und Fett hergestellt wird. |
| Schaumig rühren |
Fett geschmeidig rühren |
| Schaumlöffel |
Küchenwerkzeug zum
Abschäumen von Schaum |
| Schlagen |
Mit dem Schneebesen bearbeiten, schlagen oder umrühren |
| Schmoren |
Nach starkem Anbraten in erhitztem Fett (Rösten) unter Zugabe von
Flüssigkeit oder Sosse im geschlossenem Topf garen. Beliebte Garmethode
für Geflügel und Wild. Schmorgerichte benötigen viel Zeit aber wenig
Aufsicht. Sie sind aromatisch und zart. |
| Schröpfen |
Speckschwarte in Streifen oder Würfel schneiden. |
| Schwingbesen |
Rührbesen oder Schneebesen zum Schlagen von Rahm oder Ei |
| Sieben |
(Frz.: tamiser) - seihen |
| Sieden |
Nahrungsmittel in der Flüssigkeit gar kochen. Das Sieden empfiehlt
sich vor allem für wasserarme Nahrungsmittel, die quellen müssen. Die
Farb- und Nährstoffe treten teilweise in die Flüssigkeit über und gehen
allenfalls verloren. Als Regel gilt, dass das Aufkochen bei grosser
Hitze erfolgen sollte während das Garkochen dann bei kleiner Hitze
passiert. |
| Snack |
Englisch-amerikanische Bezeichnung für Imbiss |
| Sorbet |
Halbgefrorene Fruchtsäfte, Zitronensaft mit Schaumwein |
| Soufflé |
Eine edle Version des Auflaufs. Soufflés bestehen aus einem lockeren
Teig aus vielen Eiern, Mehl und anderen Zutaten. Sie werden im Wasserbad
gegart. |
| Speisestärke |
Sammelbegriff für Erzeugnisse wie Kartoffel-, Mais- oder Reismehl, (Maizena,
Mondamin, Gustin oder ähnliches), die zum Binden von Suppen und Sossen,
zur Herstellung von Süssspeisen und zur Verfeinerung von Backwaren
verwendet werden. |
| Spicken |
Mageres Fleisch entlang der Faser mit Speckstreifen durchziehen.
Wegen des damit verbundenen Saftverlustes zieht man heute das Umwickeln
mit Speckscheiben vor (siehe auch unter
Lardieren). |
| Spitzsieb |
(Frz.: chinois) - trichterförmiges Sieb |
| Stauben |
Zu gedünstetem Fleisch, Gemüse etc. etwas Mehl beigeben, wenn alle
Flüssigkeit verdunstet ist (bestreuen damit Fett abgebunden wird). Dann
mit Flüssigkeit aufgiessen. |
| Stocken lassen |
Eier(-gerichte) in der Pfanne oder im Wasserbad so lange garen, bis
sie fest werden. |
| Streifen |
(Frz.: aiguillettes) - Streifenartige Stücke von Fleisch usw. |
| Stürzen |
Aus einer Form nehmen, durch umdrehen (stürzen) |
| Sud |
Mit Gewürzen und Wurzelgemüse zubereitetes Kochwasser für Fleisch
und Fisch. |
| Suppengrün |
Wurzelgemüse bestehend aus einer Karotte, Petersilienwurzel, einem
Stück Sellerie, einen gelbe Rübe sowie eventuell Porree. |
| Sushi |
Japanische Häppchen mit gesäuertem Reis, rohem Fisch und Gemüse |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Tatar |
siehe unter
Schabefleisch |
| Tempura |
Japanische "Beignets":
frittierte Häppchen von verschiedenen Fischen und Meeresfrüchten, Gemüse
und Kräuterblättern |
| Terrine |
Ein Teig aus Gemüse, Fisch, Geflügel, Wild oder Fleisch wird in
einer Form im Wasserbad gegart, bis die Terrine schnittfest ist. Dient
als klassische Vorspeise. |
| Timbale |
Pastete in Becherform |
| Toasten |
Brotscheiben im Toaströster, im Grill oder mit ein wenig Fett in der
Bratpfanne hellbraun rösten |
| Tontopf |
Bräter aus poröser Keramik zum Garen von Fleisch, Geflügel, Wild,
Fisch, Schmorgerichten und Aufläufen |
| Tortelett |
Törtchen aus Mürb- oder Blätterteig zum Füllen |
| Tortilla |
Spanisches Omelette mit verschiedenen Zutaten. Weitere Informationen
finden Sie
hier... |
| Tour |
Bezeichnung für das Umschlagen und Ausrollen von mehreren
Blätterteiglagen. Man sagt pro Lage: "eine Tour gehen". |
| Touren |
Mehrfaches Ausrollen und Zusammenlegen eines Teiges |
| Tournieren |
wenden, umdrehen, abdrehen, formen, Zuschneiden von Gemüsen,
Kartoffeln etc. |
| Tranche |
Eine Schnitte von gekochtem oder gebratenem Fleisch |
| Tranchieren |
Fachgerechtes Zerlegen von Fleisch und Geflügel in Portionen |
| Tränken |
Biskuit- und Genoiseböden lässt man vor dem Garnieren mit der
Auflage entweder in einem alkoholischen Getränk liegen oder man
beträufelt sie entsprechend damit, bis sie sich vollgesogen haben und
weich werden. |
| Tronçons |
Stücke von kleineren Fischen |
| Trifle |
Englisches Dessert mit kandierten Früchten, Sherry und Schlagrahm |
| Tülle |
Düse für
Dressiersack |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Überbacken |
siehe unter
Gratinieren |
| Überbrühen |
siehe unter
Blanchieren |
| Unterheben |
Allgemein: Vorsichtiges Vermischen von empfindlichen Flüssigkeiten
beziehungsweise Crèmes mit Eischnee. Dieser soll dabei nicht zusammen
fallen.
Teigmasse: Eischnee mit einem Kochlöffel unter die Teigmasse heben,
bis keine Schneeflocken mehr zu sehen sind. |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Verjus |
Saft von unreifen Trauben |
| Vinaigrette |
Französische, kalte Sauce aus Essig, Senf, Gewürzen und Öl. Passt zu
Salaten, Rohkost und eignet sich für die Herstellung von
Dipps. Weitere Informationen finden Sie
hier... |
| Vorteig |
Gärprobe für Hefeteig |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Wasserbad (Bain marie) |
Empfindliche Sossen, Crèmespeisen und Puddinge, in
einem kleinen Topf der in einem grösseren Topf mit kochendem Wasser
hängt, behutsam garen. |
| Wässern |
In frisches, laufendes Wasser legen |
| Well done |
gut durchgebraten (siehe auch
hier..) |
| Wok |
Halbrundes Kochgefäss aus China, das dort eine jahrtausendealte
Tradition besitzt. Im Wok werden Gemüse und Fleisch unter ständigem
Rühren in heissem Fett kurz angebraten. Der Wok eignet sich auch zum
Frittieren und mit entsprechendem Bambuseinsatz und Deckel zum Schmoren
und Dämpfen. Ideal zu einem Wock ist ein Holzspatel, da damit die
Zutaten scheller und besser gewendet werden können. |
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| XYZ |
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Bezeichnung |
Erläuterung |
| Zeste |
Die gelbe, äussere Schale von Zitronen- oder Orangen, sehr dünn
abgeschält oder abgerieben |
| Ziehen lassen |
Gerichte in heisser Flüssigkeit garen, ohne sie zu kochen (z.B. bei
Roastbeef). |
| Ziselieren |
a) Feines Einschneiden der auf Fleisch und Fisch liegenden
Fettschicht
- Dadurch wird in der Hitze mehr Fett abgeben und dieses kann
schneller in das Fleisch eindringen.
- Bei Fischen ist wird zusätzlich noch das Zerschneiden von Gräten
erreicht.
b) Das feine Einritzen von mit Eidotter bestrichenem Teig, der auf
diese Art verziert wird (vor allem Blätterteig). |
| Zuckercouleur |
In Wasser gekochter, geschmolzener und gebräunter Zucker. |
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Schritt für Schritt: |
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Zurück zur
Schatzkiste... |
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Zurück zum Badeparadies... |
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Zurück
zur Hauptseite |
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