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Fischkunde Süsswasser - Tipps &
Tricks |
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In einfachen Schritten sehen Sie hier wie man es
selber macht und so Geld sparen kann: |
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Der Umgang mit Fisch |
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Eine kleine Fischkunde für den Liebhaber von Süsswasserfischen |
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Beachten Sie im Zusammenhang mit der Zubereitung von Fisch unbedingt die
hygienischen Grundsätze, die wir |
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für Sie zusammengestellt haben. |
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Worauf man beim Kauf achten muss: |
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Fische sollten in der Regel erst kurz vor der Zubereitung eingekauft
werden, damit die nötige Frische garantiert |
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ist. Lebende Fische sollten sich lebhaft bewegen und im Wasser nach Luft
schnappen. Sie dürfen keinesfalls auf |
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der Seite liegen oder gar auf dem Rücken schwimmen. Die Augen sollten klar
und durchsichtig sein. Sie sollten |
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nicht hervorstehen. Die Kiemen sollten überdies rot und die Flossen straff
sein. |
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Lagerung: |
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Forellen, Karpfen und Schleien werden nach Möglichkeit 2 Stunden vor dem
Kochen getötet und |
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ausgenommen. Fisch kann sauber ausgenommen auch eingefroren werden. |
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Nährwert: |
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Fische sind reich an Eiweiss, Mineralstoffen und Vitaminen (Vitamin D).
Sie haben ausserdem dank ihres meist |
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geringen Fettgehaltes wenig Kalorien, sofern darauf verzichtet wird,
fettreiche Saucen zu benutzen. Der Fettanteil |
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weist zudem einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auf.
Insbesondere sind die essentiellen Omega-3- |
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Fettsäuren zu nennen, die in diesen Mengen ausschliesslich in Fischen
vorkommen. |
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Zubereitung: |
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Edelfische werden am besten als Fischfilet oder Fischsteaks zubereitet. |
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Weissfische werden am besten und schmackhaftesten zubereitet, indem sie
gebraten oder gebacken werden. |
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Wir verraten ihnen hier noch einen kleinen
Trick: Werden Weissfische in rohem Zustand beidseits des |
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Rückengrates kurz eingekerbt, so merkt man die feine Gräte nach der
Zubereitung praktisch nicht mehr. |
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Speisefische und Krebse aus
dem Süsswasser (Teil I) |
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Eine kleine Fischkunde für den Liebhaber von Süsswasserfischen |
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Fischarten: |
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Aal, Alet, Aitel,
Äsche, Bachforelle,
Bachseibling, Balchen,
Ballen, Barbe,
Barsch, Blaufelchen, Blei, |
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Brachsmen, Döbel,
Donaulachs, Egli, Felchen,
Flussbarbe,
Flussforelle,
Flusskrebs,
Giebel,
Hasel,
Hecht, |
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Huchen,
Karausche,
Karpfen, Kleine Moräne,
Lachs,
Lachsforelle,
Namycush (Amerikanischer Seesaibling), |
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Nase,
Regenbogenforelle,
Rotauge,
Rötel,
Röteli,
Rotfeder,
Schleie,
Seeforelle,
Trüsche,
Wels,
Zander |
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Aal |
| Andere Namen: |
F: Anguille; I: Anguilla, E: Eal |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
30 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
Schweizerrekord: 7.2 Pfund
gefangen im Jahre 1992 in der Aare; normal bis |
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2 m und 2-6 kg |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Laichplätze liegen vermutlich im Sargassomeer vor dem amerikanischen
Kontinent. Mit dem Golfstrom |
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kommen die Fische nach etwa 3 Jahren an die europäischen Küsten. Sie
machen dabei eine Metamorphose vom |
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hochrückigen
Larvenstadium (Leptocephali) zur bekannten Aalform durch. Sie bleiben bis
zum Erwachsenen- |
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stadium in den Flüssen, um dann wieder abzuwandern. Die Hautatmung
ermöglicht es ihnen, auch im Schlamm zu |
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überleben, sowie in der Nacht über nasses Gras von einem Gewässer zu einem
nahe gelegenen anderen zu |
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gelangen. Aale sind in allen Binnengewässern verbreitet und werden auch in
der Ost- und Nordsee gefangen. |
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Etwa 80 % kommen geräuchert in den Handel. Aal hat einen hohen Fettgehalt
von ca. 25 % (bezogen auf die |
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essbaren Teile). Man unterscheidet aufgrund der Kopfform zwischen Breitkopfaal und Schmalkopfaal. |
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Aland
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| Andere Namen: |
(Leuciscus idus) Aland Orfe, Nerfling, Jeese,
Geese |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
30-40 cm, selten bis 60 cm, 0.5 - 2.5 kg, einzeln
auch 4 kg |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Aland kommt in der Donau und den grossen Flüssen des europäischen
Teils der Sowjetunion vor, wo sie ein |
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wichtiger Industriefisch ist. |
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Alet / Aitel / Döbel
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| Andere Namen: |
Dickkopf; F: Chevaine; I: Cavedine resp. Cavedano |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
20-40cm (max. 80 cm); Gewicht 3-5kg, (max. 8kg),
meist 0.2-0.6 kg |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Die Döbel kommt in fliessenden aber teilweise auch stehenden
Gewässern vor (Staubecken). Sein Fleisch weist |
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keine allzu gute Qualität auf. Er ist aber dennoch ein beliebter
Sportfisch |
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Äsche
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| Andere Namen: |
(Thymallus arcticus); F: Ombre de rivière;
I: Temolo |
| Schonzeit: |
Feb.-April |
| Mindestmass: |
30 cm |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
30-50cm (max. 70cm); Gewicht: 0.5-1.5 kg (max. 5kg);
Schweizerrekord: 4.5 Pfund / 54 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Die Äschen besiedeln das offene Wasser in Schwärmen. Sie wechseln ihren
Standort selten. In Flüssen bevor- |
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zugen sie Stellen, an denen träge fliessendes Wasser mit Stromschnellen
abwechselt. Sportfischer stellen der |
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Äsche gerne mit der Fliegenrute nach. Ihr gut schmeckendes Fleisch duftet im
frischen Zustand nach
Thymian. |
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Bachforelle
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| Andere Namen: |
(Salmo trutta), F: Truite rivière; I: trota ruscello,
E: River trout |
| Schonzeit: |
Okt.-Feb. |
| Mindestmass: |
28 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
30-60 cm (max. 1 m); Gewicht: 0.5-2 kg (max. 10kg);
Schweizer Rekord: 16.8 Pfund / 86cm |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Die Heimat der Bachforelle sind die kalten und sauerstoffreichen Bäche im
Gebirge. Sie kommt in den mittleren |
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und oberen Abschnitte der Flüsse ganz Europas, des Kaukasus, Kleinasiens,
Marokkos und Algeriens vor. Des |
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weiteren wurde sie in Australien, Neuseeland, Indien, Nordamerika und
Zentralafrika eingeführt. In den Flüssen |
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nennt man sie auch
Flussforelle. Sie findet bei uns leider immer weniger Lebensraum. Die
Bachforelle wird |
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hauptsächlich von Sportfischern gefangen. Man fängt die Bachforelle in der
Regel mit der Fliegenrute oder der |
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Schleppangel. Die Bachforelle gehört zu den wirtschaftlich wichtigsten Süsswasserfischen
und besitzt ein Fleisch |
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von ausgezeichneter Qualität. Die Forelle hat etwa einen Fettgehalt von
2-6 g/100 g essbaren Anteil. |
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Bachsaibling
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| Andere Namen: |
Seesaibling (Namaycush) |
| Schonzeit: |
- |
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Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
30-50 cm; Gewicht 1-3 kg (max. 7 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Art des Lachses wird
Bachsaibling genannt. Nach Europa wurde |
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er Ende des vorigen Jahrhunderts eingeführt. Bachsaiblinge gehören zu den
farbenprächtigsten Süsswasser- |
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fischen, doch wechseln die Farben von Population zu Population und sie
verändern sich auch im Laufe des |
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Jahres. Bachsaiblinge leben an ähnlichen Plätzen wie die Bachforelle. Auch
ihre Nahrungsansprüche sind die |
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gleichen. Daher konkurrieren sie miteinander, was zur Folge hat, dass die
Forelle den Bachsaibling meist |
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verdrängt. |
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Balchen / Ballen
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| Andere Namen: |
Blaufelchen
/ Felchen / Renke |
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Barsch
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| Andere Namen: |
Egli,
F: Perche, I: Perca oder Pesce persico, E: Perch |
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Blaufelchen / Felchen/ Renke
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| Andere Namen: |
Balchen / Ballen,
I: Coregono |
| Schonzeit: |
Okt.-Dez. |
| Mindestmass: |
25 cm |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
30-60 cm (max 1 m); Gewicht: 1-4 kg (max. 10 kg;
Schweizer-Rekord: 7.5 Pfund |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Die zu den grossen Moränen gehörende Art kommt in ganz Europa vor und
wächst sehr schnell. Dies insbeson- |
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dere in Fischteichen, wo sie als Beifisch des Karpfens lebt. Die
Blaufelchen besitzen eine hohe wirtschaftliche |
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Bedeutung. In Fischteichen erhöhen sie die Produktivität, da sie mit dem
hauptsächlich gezüchteten Karpfen nicht |
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in scharfer Futterkonkurrenz steht. Das Fleisch ist sehr schmackhaft.
Blaufelchen haben etwa einen Fettgehalt |
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von 2-6 g/100 g essbarer Anteil. |
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Brachsen / Brachsme / Brassen / Blei
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| Andere Namen: |
F: Brème; I: Abramide (Scardova) |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
35-45 cm (max. 80 cm); Gewicht: 1-2 kg (max. 10 kg);
Schweizer-Rekord: 13.1 Pfund / 76 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Brachsen gehören zu den karpfenartigen Fischen (Gattung Abramis).
Brachsen halten sich vorzugsweise in |
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langsam fliessenden Gewässern, aber auch in Teichen, Stauseen und
grösseren Weihern auf. Sie vertragen auch |
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Brackwasser. Die Brachsen werden als wichtige Wirtschafts- und Sportfische
angesehen. In den freien |
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Gewässern stellen sie einen wesentlichen Teil der Biomasse. |
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Brachsmen haben etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100 g essbaren
Anteil. |
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Döbel
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| Andere Namen: |
Alet /
Aitel |
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Egli / (Fluss-) Barsch
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| Andere Namen: |
(Barsch Percidae), F: Perche, I: Perca oder Pesce
persico, E: Perch |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
15 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
30-40cm (max. 50 cm); Gewicht: 300-500g (max. 4-5kg);
Schweizer-Rekord: 5.3 Pfund / 51 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Der Barsch (Egli) gehört zu den farbenprächtigsten Süsswasserfischen und
ist in fast ganz Europa häufig und weit |
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verbreitet. Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fliessenden
und stehenden Gewässern |
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vor. Das heisst, man findet sie in stilleren Tümpeln ebenso, wie in den
Oberläufen von Bächen, in Flüssen sowie |
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in Teichen und Stauseen. Zur Laichzeit im Frühjahr, meist von April bis
Mai, versammeln sie sich zu grösseren |
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Schwärmen. Wegen ihres wohlschmeckenden, festen und weissen Fleisches
werden die Flussbarsche sehr gern |
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geangelt. Egli eignet sich gut zum Braten. Sie haben einen Fettgehalt von etwa
0.7-0.9 g/100 g essbarer Anteil. |
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Flussbarbe / Barbe
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| Andere Namen: |
(Barbus barbus), F: Barbeau commune; I: Barbo |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
30 cm |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
30-60 cm (max. 90 cm); Gewicht: 0.5-2 kg (max. 6 kg);
Schweizer-Rekord 13.5 Pfund / 84 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften:
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Die Flussbarbe ist ein typischer rheophiler Fische (liebt Gewässer mit
starker Strömung). Sie lebt in Schwärmen |
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am Grund, wo sie auch ihre Nahrung sucht. Dabei werden mit der fleischigen
Schnauze Steine umgedreht. Im |
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Winter verringern Barben ihre Aktivität und machen eine Zeit der
Winterruhe durch. Barben werden besonders |
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von Sportanglern gefangen, die sie hoch schätzen. Als Unterart ist die
Hundsbarbe bekannt. Die beiden Arten |
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können durch die Flossenform unterschieden werden. Bei der Flussbarbe ist
der dritte Flossenstrahl der |
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Rückenflosse deutlich gezähnt, bei der Hundsbarbe (Barbus
meridionalis) aber glatt. |
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Flussforelle
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| Andere Namen: |
I: Trota di fiume |
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Flusskrebs
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| Andere Namen: |
F: Ecrevisse; E: River crayfish |
| Schonzeit: |
Okt.-16. Juli |
| Mindestmass: |
12 cm |
| Kategorie: |
Krustentiere |
| Grösse: |
bis 25 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der einheimische Flusskrebs wird leider durch die Vermehrung des
eingeschleppten amerikanischen Flusskrebs- |
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ses immer seltener. Er ist viel anfälliger für die sogenannte Krebspest
(Pilzerkrankung). Flusskrebse können ein |
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Gewicht von 100 g erreichen. Die im Handel erhältlichen Flusskrebse
stammen aus Einfuhren aus |
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südosteuropäischen Ländern, sowie aus dem asiatischen Teil der Türkei. |
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Giebel / Silberkarausche
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| Andere Namen: |
- |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Fremdfisch |
| Grösse: |
20-25 cm (max. 45 cm); Gewicht: 200-300
g (max. 1-2 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Körperbau des Giebels ist demjenigen der
Karauschen ähnlich. Er lebt in Mittel- und Osteuropa überall da, |
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wo auch die Karausche vorkommt. Der Giebel kommt aber bis in den Fernen
Osten vor. Der in China |
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gezüchtete dekorative Goldfisch stammt übrigens von einer Unterart der Silberkarausche ab (C. auratus gibeho). |
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Heutzutage wird der Giebel in ganz Europa eingeführt, unter anderem im
Zuge der Verbreitung der |
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pflanzenfressenden Fische. Die Meinungen betreffend der Einführung sind
gespalten. |
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Hasel
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| Andere Namen: |
Häsling, Zinnfisch |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
20-30 cm (max. 40 cm); Gewicht:
0.3-0.7 kg (max. 1 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Im Vergleich zum verwandten
Döbel (Alet) ist der gesamte Körperbau des Hasels viel graziler. Hasel |
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bevorzugen schnellströmende, saubere Wasserläufe. Ihr Fleisch ist von
guter Qualität. |
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Hecht
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| Andere Namen: |
(Esox lucius), F: Brochet; I: Luccio,
E: Pike |
| Schonzeit: |
Feb.-April |
| Mindestmass: |
50 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
0.5-1 m (max. 1.5 m); Gewicht: 2-10 kg
(max. bis 35 kg); Schweizer-Rekord: 42.5 Pfund 139.5 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Hecht kommt in allen Gewässern Mitteleuropas vor, die dem Raubfisch
genügend Lebensmöglichkeiten |
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bieten. Der Hecht ist ein Standortfisch und zeigt ein ausgeprägtes
Territorialverhalten. Er hält sich fast immer in |
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der Uferzone stehender Gewässer auf. Oft setzt man ihn als Beifisch in
Karpfenteiche, wo er unerwünschte |
|
Nahrungskonkurrenten dezimieren soll. Für den Sportangler ist der Hecht
eines der beliebtesten Fangobjekte, da |
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er relativ leicht zu angeln ist. Seine Bestände sind nicht sehr hoch. Die
begehrtesten Hechte sind mittelgross und |
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haben ein Gewicht von etwa 2.5 kg. Hecht hat im essbaren Anteil etwa
einen Fettgehalt von 0.7- 0.9g/100g. |
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Huchen / Donaulachs
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| Andere Namen: |
(Salmo hucho) |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
50-80 cm (max. 1.50
m); Gewicht: bis 50 kg |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Donaulachs kommt, wie der Name sagt, nur in der Donau und ihren
Zuflüssen vor. In Sibirien lebt vom |
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Jenissei bis zum Amur die verwandte Art "Hucho taimen". Der Donaulachs
stellt hohe Ansprüche an die |
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Wasserqualität und insbesondere an dessen Sauerstoffgehalt. Heute werden
die Huchen künstlich vermehrt. |
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Das Fleisch dieses geschätzten Trophäenfisches hat einen ausgezeichneten
Geschmack. |
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Karausche
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| Andere Namen: |
(Carassius carassius)
Bauernkarpfen, Steinkarpfen, Moorkarpfen |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Fremdfisch |
| Grösse: |
20-30 cm (max. 50 cm), Gewicht:
200-500 g (max. 1.5 kg) |
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Die Karausche ist ein Fremdfisch, der ursprünglich aus dem
chinesischen Raum eingeführt und z.T. aus Teichen freigesetzt wurde.
Diese Fischart darf in der Schweiz nicht ausgesetzt werden. |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Karauschen sind karpfenartige Fische (Cypriniade) aber wesentlich kleiner
als Karpfen. Sie haben am Maul |
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keine Barteln. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Karausche und
Giebel ist die Form des dritten |
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Hartstrahls der Rückenflosse. Karauschen leben in stehenden Gewässern oft
unter extremen Bedingungen. Sie |
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können fast völlig ohne Sauerstoff überwintern und sehr lange fasten. In
Osteuropa haben sie lokal teilweise eine |
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grössere Bedeutung, vor allem in Gewässern, wo sie eine von nur wenigen
existierenden Arten sind. Sie dienen |
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primär als Futterfisch für Raubfische und als Angelköder. Örtlich werden
Karauschen aber auch geangelt. |
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Die Karausche ist ein Fremdfisch, der ursprünglich aus dem chinesischen
Raum eingeführt und z.T. aus Teichen |
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freigesetzt wurde. Diese Fischart darf in der Schweiz nicht ausgesetzt
werden. |
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Karpfen
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| Andere Namen: |
(Cyprinus carpio), F: Carpe; I: Carpa,
E: Carp |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
30 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
40-80 cm (max. 1 m); Gewicht: 2-4 kg
(max. 30 kg); Schweizer-Rekord: 41 Pfund / 103 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Karpfen stammt wahrscheinlich ursprünglich aus den Zuflüssen zum
Kaspischen Meer und des schwarzen |
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Meeres. Andere Quellen geben die ursprüngliche Heimat mit den Zuflüssen
des Mittelmeeres, des Schwarzen |
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und Kaspischen Meeres sowie des Aralsees an. Weiter östlich tritt er erst
wieder im Amur- und Cherelengebiet |
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auf und kommt nach Süden bis Burma vor. Wegen der ausgezeichneten Qualität
seines Fleisches wurde der |
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Karpfen in Europa schon zur Zeit der Römer in künstlichen Teichen
gehalten. Die Mönche übernahmen im Mittel |
|
alter dann die Kenntnisse über die Karpfenzucht und führten sie in ganz
Europa ein. Gegen Ende des Mittelalters |
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liess auch der Adel Karpfenteiche anlegen. In den stehenden, von der Sonne
erwärmten Gewässern wurden die |
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Karpfen bei reichlich Nahrung allmählich hochrückiger. Diese günstige
Körperform wurde bis heute durch Züch- |
|
tung ständig gefestigt. Aus dem in Flüssen und Seen nur noch selten
vorkommenden Schuppenkarpfen wurden |
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im Laufe der Zeit der heute im Handel vorherrschende Spiegelkarpfen, sowie
die Arten Nacktkarpfen, Zeil- |
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karpfen und Lederkarpfen gezüchtet. Seinen Namen hat der Spiegelkarpfen
aufgrund der nur wenigen, seitlich |
|
angeordneten, grossen Schuppen bekommen (sog. Spiegel). |
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Karpfen sind wertvolle Nutzfische. Die im Handel erhältlichen Exemplare
sind meistens dreijährige Fische mit |
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einem Gewicht von etwa 1.5 kg. Karpfen hat einen Fettgehalt von etwa 2-6
g/100 g essbaren Anteil. |
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Kleine Moräne
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| Andere Namen: |
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| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
|
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Lachs / Salm
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| Andere Namen: |
F: Saumon, E: Salmon |
| Schonzeit: |
Nov.-10. Jan. |
| Mindestmass: |
50 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
bis 1.5 m |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Lachs hat ein zartrosa- bis orangerosafarbiges Fleisch. Aus seinem
früheren Verbreitungsgebiet in Nord- |
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und Ostsee ist er durch die Verschmutzung der Süsswasserzuflüsse immer
mehr verschwunden. Lachse werden |
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heute wild nur noch im Nordatlantik, in Amerika und in Eurasien gefangen.
Die Sanierung der Flüsse durch |
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Kläranlagen, baulichen Massnahmen an Flusskraftwerken sowie
Aussetzungsversuche lassen Hoffnung |
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aufkommen, dass der Lachs wieder heimisch wird. Erste Meldungen über sein
Auftauchen im Rhein im Raum |
|
Basel, erwiesen sich aber bisher als falsch. |
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Lachsforelle
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| Andere
Namen: |
F: Truite saumon; E:
Salmon trout |
| Schonzeit: |
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| Mindestmass: |
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| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Lachsforelle lebt in tiefen Seen des Alpenraumes, Schottlands, Irlands
und Skandinaviens. Sie wird meist in |
|
einer Länge von 50 cm angeboten. |
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Namycush
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| Andere Namen: |
(Salvelinus namaycush), Amerikanischer
Seesaibling |
| Schonzeit: |
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| Mindestmass: |
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| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
50-70 cm (max. 1 m); Gewicht 3-8 kg
(max. 30 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der amerikanische Seesaibling lebt ursprünglich in tiefen,
sauerstoffreichen Seen in Nordamerika. Das |
|
Vorkommen erstreckt sich bis nach Nordkanada und Alaska. Da das Wachstum
hervorragend ist, wurde er in |
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Schweden, der Schweiz, Frankreich und z.T. in Bayern eingebürgert. Siehe
auch
Bachsaibling. |
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Nase
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| Andere Namen: |
(Chondrostoma nasus), F: Nase; I: Naso
(Aletta) |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
25-40 cm (max. 50 cm); Gewicht: 0.3-1
kg (selten bis 2 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Nase lebt in den schnellströmenden Abschnitten der Flussmittelläufe.
Sie kann sich aber auch an das Leben |
|
im stehenden Wasser verschiedener Staubecken anpassen. Nasen bilden
grosse, mehrere hundert Tiere zählende |
|
Schwärme, die vom Ufer aus oft gut auszumachen sind. Beim Sammeln der
Nahrung am Grund drehen sich die |
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Fische häufig auf die Seite und verraten sich durch das Aufblitzen ihrer
Silberflanken. Die Nase zählt zu den |
|
gefährdeten Fischarten. |
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Regenbogenforelle
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| Andere Namen: |
(Oncorhynchus mykiss), F: Truite
arc-en-ciel; I: Trota arcobaleno (Trota iridea) |
| Schonzeit: |
Okt.-Feb. |
| Mindestmass: |
28 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
30-90 cm (max. 1.20 m); Gewicht: 1-3 kg
(max. 24 kg); Schweizer-Rekord: 15 Pfund / 76cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Ihren Namen hat die Regenbogenforelle aufgrund des in allen
Regenbogenfarben schillernden, breiten, rötlichen, |
|
Seitenbandes bekommen. Sie wurde um 1880 von Nordamerika eingeführt. Auch
dort war sie ursprünglich nur |
|
an der Pazifikküste beheimatet. Regenbogenforellen sind gegen
Wasserverunreinigung empfindlicher als |
|
Bachforellen, stellen jedoch geringere Ansprüche an den Sauerstoffgehalt
und die Wassertemperatur. |
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Die Regenbogenforelle darf heute in der Schweiz nicht mehr ausgesetzt
werden. Die heute angebotenen Exem- |
|
plare stammen aus Zuchtbetrieben und weisen normalerweise ein Stückgewicht
von 250 bis 300 g auf. Sie hat in |
|
den Forellenzuchtbetrieben die grösste wirtschaftliche Bedeutung und
verdrängt die heimischen Bachforellen |
|
immer mehr. Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches werden diese Forellen
in Fischteichen und künstlichen |
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Zuchtanlagen intensiv gehalten und mit Vorliebe von Sportfischern
geangelt. In letzter Zeit wird auch die Aufzucht |
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in Käfigen forciert, die in Talsperrenbecken verankert sind. Die Forelle
hat etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100g essbarer Anteil. |
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Rotauge (Plötze)
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| Andere Namen: |
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| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
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Rotfeder / Röteli / Rötel
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| Andere Namen: |
F: Rotengle; I: Scardola |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
25-30 cm (max. 50 cm); Gewicht: 0.3-1
kg (max. bis 2 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Rotfeder kann anhand der Iris des Auges und der Körperfarbe vom
Rotauge unterschieden werden. Die Iris |
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der Rotfeder ist gelb und nicht rot, wie die der Plötze.
Rotfedern leben vor allem in stehenden und langsam |
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fliessenden Gewässern. Sie bilden nahe der Oberfläche Schwärme, die sich
aber auch in mittlere Tiefen |
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bewegen. Ihr Fleisch schmeckt besser als das der Plötze, hat aber ebenso
viele feine Gräten. |
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Schleie
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| Andere Namen: |
(Tinca finca), F: Tanche; I: Tinca |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
25 cm |
| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
30-45 cm (max. 60 cm); Gewicht: 1-3 kg
(max. 7 kg); Schweizer-Rekord: 7 Pfund/ 58 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Schleie ist ursprünglich in Naturgewässern mit weichem Boden und
genügend Pflanzenbewuchs beheimatet. |
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Schleien leben im unteren und mittleren Abschnitt von Flüssen, in Teichen,
Weihern, Stauseen und an anderen |
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geeigneten Orten. Sie vertragen auch das schwach salzige Wasser der
östlichen Ostsee. Ihr Lebensraum ist der |
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Gewässerboden. Schleien zeichnen sich auch durch ihre grosse
Widerstandsfähigkeit gegen Sauerstoffmangel |
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und saures Moorwasser aus. Sie wachsen viel langsamer als Karpfen und
erreichen erst nach 3 Jahren ein |
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Gewicht von 200 bis 300 g. Die Schleien gehören zu den wichtigsten
Nutzfischen. Wegen ihres guten, weiss |
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gefärbten Fleisches werden sie als bedeutender Bei-, resp. Nebenfisch in
den Karpfenteichen und Stauseen |
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vieler Länder Europas gehalten. |
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Den Namen verdankt die Schleie ihrer schleimigen Oberfläche, über einer
Art Lederhaut in die viele kleine |
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Schuppen eingelassen sind. Schleie hat im essbaren Anteil etwa
einen Fettgehalt von 0.7-0.9 g/100 g. |
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Seeforelle
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| Andere Namen: |
(Salmo trutta) |
| Schonzeit: |
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| Mindestmass: |
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| Kategorie: |
Edelfisch |
| Grösse: |
40-80 cm (max. 1.4 m); Gewicht von
0.8-5.0 kg (max. 30 kg). |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Seeforelle gehört mit der Bach- und der Meerforelle zur Familie der
Salmo trutta. Diese Forellen sind also |
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nicht verschiedenen Arten. Die Seeforelle lebt hauptsächlich in tiefen,
kühlen Gebirgs- und Vorgebirgsseen. Sie |
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wandert teilweise zum Laichen in deren Zuflüsse. Der Körperbau ist
identisch. Statt der roten Tupfen sind auf |
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den silbrigen Seiten, der Rücken- und der Schwanzflosse x-förmige,
schwarze Flecken zu sehen. |
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Trüsche / Aalrutte
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| Andere Namen: |
I: Bottatrice |
| Schonzeit: |
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| Mindestmass: |
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| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
60-70 cm (max. 1.2 m); Gewicht: 2-5 kg
(max. 10 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Die Trüsche ist der einzige Süsswasservertreter der Dorschfamilie.
Trüschen führen ein verstecktes Leben. Sie |
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kommen in den Ober- und Mittelläufen von Flüssen, in einigen Teichen, in
höher gelegenen Stauseen und |
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manchmal auch in den Unterläufen der Flüsse vor. Ziemlich häufig sind sie
in der Donau und einigen ihrer |
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Nebenflüsse, wo sie sich nach Beobachtungen von Tauchern in Gruppen
zwischen den Steinen verstecken. Das |
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Fleisch und besonders die Leber sind sehr schmackhaft. Obwohl sie zu
beträchtlicher Grösse heranwachsen |
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können, haben Trüschen keine besondere wirtschaftliche Bedeutung. Die
Ursache liegt daran, dass sie wegen |
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ihres Nachtlebens nur schwer zu fangen sind. |
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Wels / Waller
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| Andere Namen: |
(Siluridae) |
| Schonzeit: |
- |
| Mindestmass: |
- |
| Kategorie: |
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| Grösse: |
1-2 m (max 3 m und mehr); Gewicht: 50-
100 kg (max. bis 200 kg) |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Wels hat einen langen, mächtigen Körper mit einem breiten flachen Kopf
und einem grossen, gut bezahnten |
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Maul, in dessen Winkeln ein Paar langer, gut beweglicher und mit Knorpel
verstärkter Bartfäden steht. Zwei |
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weitere Paare kurzer und unbeweglicher Barteln sitzen am Kinn. Welse
kommen in langsam fliessenden und |
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stehenden Gewässern, wie Flussunterläufen, Seen und Stauseen vor. Sie
werden auch in Fischteichen gehalten. |
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Sie leben mit Vorliebe am Boden, im tiefen Wasser, unter Wehren, in
Bodenlöchern oder versteckt im Wurzel- |
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geflecht alter Bäume. Sie sind nachts und während der Dämmerung aktiv.
Tagsüber liegen sie meist am Grund. |
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Welse können 30 bis 40 Jahre alt werden. Es handelt sich um einen
wichtigen Nutzfisch, mit dessen künstlicher |
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bei über 10 kg schweren Exemplaren ziemlich fettig. Ein besonderer
Leckerbissen ist geräucherter Wels. |
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Aufzucht in verschiedenen Ländern begonnen wurde. Beliebt ist der Wels als
Sportfisch. Sein Fleisch ist von |
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guter Qualität, doch ist es bei über 10 kg schweren Exemplaren ziemlich
fettig. Ein besonderer Leckerbissen ist |
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geräucherter Wels. |
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Zander / Sander
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| Andere Namen: |
(Stizostedion lucioperca), F: Sandre;
I: Luccioperca |
| Schonzeit: |
April-Mai |
| Mindestmass: |
40 cm |
| Kategorie: |
Weissfisch |
| Grösse: |
0.8-1 m (max. 1.30 m); Gewicht: 12-15
kg (max. 18 kg); Schweizer-Rekord: 23 Pfund / 101 cm |
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Vorkommen / Eigenschaften: |
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Der Zander ist in Europa unter den Barschen der grösste Süsswasserfisch.
Sein Körper ist ideal für eine rasche |
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Fortbewegung in verschiedenen Wasserschichten gebaut. Die in kleinen
Schwärmen lebenden Zander halten sich |
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im Gegensatz zum Hecht weiter vom Ufer entfernt auf. Zander werden 10-15
Jahre alt. Sie gehören zu den |
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wertvollsten und wirtschaftlich wichtigsten europäischen
Süsswasserfischen. In jüngster Zeit verschwinden sie |
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allerdings an vielen Standorten oder vermehren sich nicht mehr auf
natürliche Weise. |
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Zurück zum Kochen mit Fisch |
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