Badezimmerplanung - Tipps & Ideen
 
 
 
Die Planung ist so individuell wie die Menschen es sind. Entsprechend schwierig ist es, Normen zur Planung anzubieten. Hier aber einige Grundsätze oder Fragen, die Sie sich stellen sollten. Mit Ihren
Antworten und unseren Tipps werden Sie garantiert Ihr persönliches Traumbad kreieren!
 
 
 
Erst mal etwas zum Allgemeinen:
 
Meistens hat man ja viel zu wenig Platz für das Wohnbad seiner Träume. Nun gut - etwas mehr
Fläche könnte es immer sein... aber meist ist man begrenzt durch den Grundriss oder noch extremer
bei Umbauten. Oft ist es gerade bei Umbauten sehr kostspielig ein paar Quadratmeter zu gewinnen.
So konzentrieren wir uns hier also auf "engere" Verhältnisse und Sie werden staunen, was plötzlich
alles möglich ist um auch auf kleinem Raum ein Traumbad einzurichten!
 
Fragen und Tipps:
 
1. Nutzung: Genau analysieren
  Das A und O im Bad ist eine exakte Bedarfs- und Nutzeranalyse im Vorfeld. Deshalb gilt es viele
  Fragen zu beantworten. Einige Beispiele: Welche Personen nutzen wann das Bad? Bietet es sich
  an, Funktionszonen zu bilden und sie baulich voneinander zu trennen? Werden Wanne, Dusche oder
  zunächst sogar beide gebraucht?
2. Planung: Flächenkapazität optimieren
  Es kommt darauf an, den begrenzten Platz voll zu nutzen, ohne ihn zu überladen. Quadratur des  
  Kreises? Zumindest dann nicht, wenn in Sachen Planung, Gestaltung und Einrichtung System statt
  Zufall regiert. Das beginnt mit der Beachtung einiger Grundregeln.
3. Farben: Helle Töne favorisieren
  Unsere Empfehlung lautet: keinen modischen Trends nachlaufen. Helle, klare und ruhige Farben    
  wählen; dunkle, drückende Töne vermeiden, weil sie die Räume einengen. Deshalb gehören in kleinen
  Bädern alle Weisstöne, Blüten- und Whisperfarben wie zartes Blau und Grün zu den Favoriten.
  Schaffen Sie trendige Akzente mit Dekoration und Wäsche. So können Sie später Anpassungen
  jederzeit im farblichen Trend kostengünstig anpassen. Bestens bewährt hat sich die Beschränkung auf
  maximal drei Hauptfarben, die mehrfach eingesetzt und harmonisch „gemischt“ werden.
4. Materialien: Klares Glas forcieren
  Viel klares Glas steht kleinen Bädern besonders gut. Es sorgt immer für optische Weite. Dieser Effekt 
  z. B. bei Spiegelflächen umso markanter, je größer sie sind. Transparente Duschwände aus
  ist  Sicherheitsglas erzielen ebenfalls die gewünschte günstige Raumwirkung. Ganz im Gegensatz zu
  strukturierten oder getönten Gläsern, die kaum Licht durchlassen.
5. Keramische Fliesen: Großformate dominieren
  Größere Formate ab 30 x 30 cm gelten zu Recht als erste Wahl. Denn: Sie vermitteln Weite und haben
  außerdem geringere Fugenanteile als ihre kleineren „Geschwister“.
6. Installation: Clever rationalisieren
  Gerade bei der Renovierung oder Sanierung kleiner Bäder zeigen sich die Vorteile der so genannten   
  Vorwandinstallation. Das Manko eines geringen Platzverlustes machen diverse Pluspunkte per saldo
  mehr als wett. Die von unterschiedlichen Herstellern angebotenen Programme rationalisieren und
  beschleunigen die Bauabwicklung, schaffen zusätzliche Ablageflächen, können Räume geschickt gliedern
  und befreien bei der Produktplatzierung von lästigen „Standortzwängen“.
7. Einrichtung: Modulsysteme kombinieren
  Speziell für kleine Bäder konzipierte Ausstattungsprogramme nutzen das begrenzte Flächenangebot voll
  aus, lassen aber trotzdem noch genug Bewegungsfreiheit. Hier helfen wir Ihnen gerne weiter.
8. Qualität: Vom Mehrwert durch Wellness profitieren
  Die letzte vom Fachverband in Auftrag gegebene Studie zeigt aufs neue: Bauherren entscheiden sich im
  Bad primär wegen der Praxisvorzüge in punkto „Qualität und Sicherheit“. Das macht auch Sinn, denn
  eine Badeinrichtung hat eine sehr lange Lebenserwartung. So gesehen macht ein heutiger Mehrpreis auf
  eine Lebenserwartung von 10 - 20 Jahre mehr als nur bezahlt. Gönnen Sie sich - bei uns endlich auch
  zu erschwinglichen Preisen möglich - eine Wellness- Ausstattung nach Ihren persönlichen Wünschen!
9. Profis: Direkt integrieren
  Ihr früher Weg zu uns als Bad-Profi lohnt sich allemal - und er ist ja kostenlos! Profitieren Sie von
  umfassender Kompetenz und Erfahrung in Planung und Beratung über Montage und Garantie bis zur
  Gesamtkoordination und Betreuung. Außerdem: Ein Ausstellungsbesuch ist für Sie eine „sprudelnde“
  Informations- und Ideenquelle - und das erst noch kostenlos!.
10. Gesamtprinzip: Nie kapitulieren
  Wenn Sie sich an diesen Tipps orientieren, werden Sie sich im kleinen Bad ebenso schnell wie dauerhaft
  wohl fühlen und es wird Ihnen auf lange Zeit sehr viel Freude und Genuss bereiten.
 
 
 
Grundrissplanung und Ideen:
 
Bei der Planung des Grundrisses wird die zur Verfügung stehende Fläche in folgende Bereiche gegliedert:
Waschplatz, Bade- und Duschzone sowie den Bereich mit Bidet und WC. Dies kann durch eine gruppenweise
Anordnung der Sanitärgeräte erfolgen und lässt sich mit angedeuteten oder auch voll ausgeführten Raumteiler-
Elementen wie halbhohen Sockeln oder auch raumhohen Heizkörperelementen ebenso betonen wie durch eine
Höhenstaffelung mit Podesten. Am Kopf- oder Fußende einer Badewanne schafft etwa ein solcher Sockel eine
Badenische. Eine halbhohe Stichwand im rechten Winkel zu einer der Badezimmerwände kann dazu dienen,
Platz für zwei Waschtische zu schaffen. Diese werden gegenüberliegend an der Wand angebracht.
Eine über der Trennwand aufgehängte, wasserfest verleimte Sperrholzplatte, die beidseitig mit Spiegeln belegt
ist, vollendet den Raumteilereffekt. Es gibt unzählige Möglichkeiten - wir helfen Ihnen gerne weiter.
 
Drei von sehr vielen Möglichkeiten:
 

Kompaktbad auf 5,3 m²

Badlösung auf 10,8 m²

Badlösung auf 10 m²
 
 
 
Ideen und wertvolle Tipps:
 
Säulen als Gestaltungselement:
  Eine Möglichkeit, den Grundriss zu gliedern und verschiedene Bereiche im Bad zu schaffen, sind  Regal-
  Säulen aus Porenbetonsteinen (Siporex, Ytong), die mit keramischen Platten belegt werden. In die
  Plattenfugen eingeschobene Glas- oder Edelstahlböden bilden einen raumhohes, praktisches Element.
Trennwände:
  Raumhohe Trennungen lassen sich aus Porenbetonsteinen (Siporex, Ytong) aufbauen oder in   
  Trockenbauweise aus Feuchtraumgeeigneten Gipskarton- oder Gipsfaserplatten auf einer Unter-
  konstruktion aus Holz oder Metallprofilen errichten. So kann man beispielsweise eine separate Toilette
  einrichten oder die häufig im Bad untergebrachte Kombination aus Waschmaschine und Trockner
  geschickt verstecken.
Glasbausteine:
  Ein altes Gestaltungselement erlebt einen neuen Trend. An die heutigen Bedürfnisse angepasst ist eine
  große Palette an Formsteinen für Rundungen und so weiter erhältlich - ebenso diverse Farben.
Gemeinsame Leitungen:
  Wesentliche Kosten können Sie bei der Installation sparen! Platzieren Sie die Elemente möglichst so,
  dass zusätzliche Abläufe und Zuleitungen nicht nötig sind. Die Vorwandinstallation kann hier oftmals
  ein wahrer Segen sein und hat trotz optischem Platzverlust auf den ersten Blick - in Ruhe auf den
  zweiten Blick betrachtet doch viel mehr Vorteile. Hier beraten wir Sie gerne - kostenlos.
Montage der Sanitäreinrichtung:
 
WICHTIG:
  Jedes Angebot für einen Neu- oder Umbau wird vom Installateur aufgegliedert in die Positionen:
  Warmwasser (alle Zuleitungen Warmwasser sind in der Wand anschlussfertig parat)
  Kaltwasser (alle Zuleitungen Kaltwasser sind in der Wand anschlussfertig parat)
  Schmutzwasser (alle Ableitungen Schmutzwasser sind anschlussfertig parat)
  Isolierungen (wenn Warm- oder Kaltwasserleitungen isoliert werden müssen)
  Montage (Montage der von Ihnen gekauften Einrichtungen wie Keramikbecken, Badewanne usw.)
 
SCHNITTSTELLE:
  Diese einwandfreie Trennung ermöglicht es Ihnen einen Auftrag ohne Garantieeinbusse zu haben.
  Viele Installateure - sie haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt - versuchen die Bauherren
  einzuschüchtern indem sie z.B. Garantieansprüche verweigern.
  Wenn Sie so ein "Problem" haben - wir liefern und montieren - dies mit voller Garantie!
 
 
 
 
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aktualisiert 22.01.2007